Oxford United entschuldigte sich öffentlich für die kürzlich vorgestellte Campus Collection, die ohne ausreichende historische Betrachtung lanciert wurde, teilte der Verein mit; Der Entschluss folgte Berichten über öffentliche Sorge hinsichtlich des Kontextes und der Verknüpfungen der Kollektion. Der Verein zog die Kollektion unverzüglich vom Verkauf und kündigte an, seine Genehmigungsprozesse zu überprüfen, um zukünftig ähnliche Probleme zu vermeiden.
Museum übergibt 39 Knochenreste an Indien
Das Pitt Rivers Museum an der University of Oxford hat entschieden, die Knochenreste von 39 Menschen aus der Naga-Community im Nordosten Indiens zurückzugeben, die während der britischen Kolonialherrschaft erworben wurden. Die Entscheidung erfolgte nach einer Restitutionsanfrage durch das Forum for Naga Reconciliation (FNR) und andere Naga-Gruppen; laut Museumsdirektorin Laura Van Broekhoven seien die Knochenreste bereits viel zu lange von ihrem Heimatland getrennt.
Das FNR und andere Naga-Organisationen betonten, dass die Rückgabe nicht nur um Knochen gehe, sondern auch um das Wiederherstellen der Erinnerung an den richtigen Ort; Die Gruppe hatte 40 Sätze von menschlichen Knochenresten zurückgeben lassen, doch die Universität genehmigte nur 39, da ein Satz keinen klaren Nachweis als Naga-Überreste hatte.
Rückgabeprozess und Zeremonie
Laut der Museumswebsite erfordert der internationale Transport von Vorfahrknochen besondere Genehmigungen und Versandagenten, ein Prozess, der mindestens zwei Monate dauern wird. Das Museum arbeitet eng mit der Naga-Community zusammen, um eine Übergabezeremonie zu planen, obwohl noch kein genauer Termin festgelegt wurde; die Zeremonie wird im Museum stattfinden, und eine Delegation der Naga wird anwesend sein, bevor sie die Knochenreste nach Hause begleiten.
Das Pitt Rivers Museum besitzt über 6.000 Naga-Artefakte, wovon etwa 700 ausgestellt sind. Dr. Ellen Konyak Jamir, Mitglied des FNR und Koordinatorin des Forschungsprojekts Recover Restore and Decolonise, betonte, dass die Rückgabe der Knochenreste zwar Priorität habe, doch die Rückgabe anderer Artefakte sei ein komplexer Prozess und nicht der aktuelle Fokus.
Weiterer Kontext der Rückgabe und kulturellen Sensibilität
Sowohl die Entschuldigung von Oxford United als auch die Rückgabe durch das Pitt Rivers Museum zeigen ein wachsendes Bewusstsein für die Notwendigkeit kultureller Sensibilität und historischer Aufklärung in Institutionen und Unternehmen. Die Maßnahmen des Museums folgen einem weltweiten Trend, bei dem Institutionen ihre Sammlungen überprüfen und die mit ihnen verbundenen kolonialen Geschichten anerkennen; Gleichzeitig hebt die Reaktion von Oxford United die Notwendigkeit von Sorgfalt bei kommerziellen Entscheidungen hervor, die kulturelle oder historische Bedeutung haben.
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