Vorwürfe und Verneinung

Adeniyi Mobolaji Kayode, 46, muss sich unter anderem wegen gefährlichen Fahrens mit Todesfolge und Fahrens ohne gültigen nationalen Führerschein verantworten. Er bestreitet die Vorwürfe.

Details zum Unfall

Das Gericht hörte, dass die Gruppe, die im vergangenen Dezember unterwegs war, um Josuas Vater in Ogun State, in der Nähe von Lagos in Nigeria, zu besuchen, eingeschlafen war, als Kayode die Kontrolle über seinen Lexus SUV verlor, während er ein fahrendes Lkw überholte und mit einem geparkten Lkw kollidierte.

Josuas Personal Trainer, Latif Ayodele, und sein Kraftcoach, Sina Ghami, starben im Unfall.

Ein zweiter Angeklagter, Abubakar Adamu, 35, der Fahrer des geparkten Lkws, mit dem das Auto kollidierte, bestreitet einen Vorwurf, den freien Verkehr zu behindern.

Inspektor Christopher Ajayi Taiwo von der Ogun State Motor Traffic Division teilte dem Gericht mit, dass er bei seiner Ankunft an der Unfallstelle sowohl den beschädigten Lexus als auch den geparkten Lkw nicht vorfand.

Dennoch fanden Beamte Spuren des Unfalls sowie Sojabohnen, die auf die Straße gefallen waren, aus der Ladung des Lkws, fügte er hinzu.

Die einzigen Gegenstände, die aus dem Lexus geborgen wurden, waren ein Fahrtenbuch, Schmerzmittel und ein Energiegetränk, die in der Nähe der Fahrerseite gefunden wurden, sagte Ajayi.

Polizei-Beschwerde und Fortschritt des Prozesses

Das Gericht hörte, dass die Polizei nach dem Unfall noch keine Aussage von Joshua aufgenommen hat.

Bei der Kreuzverhörung fragte Kayodes Anwalt Ajayi nach dem Fehlen der Aussage, woraufhin dieser antwortete, dass „Bemühungen laufen“ und dass er Joshua nicht kontaktiert habe, weil er „seine Nummer nicht kannte“.

Der Prozess wurde bis zum 10. September vertagt.

Josua, der in Watford geboren wurde, hat Wurzeln in Sagamu – eine Stadt in Ogun State, in der Nähe der Unfallstelle.

Nach dem Unfall veröffentlichte der Boxer eine Tributnachricht für Ghami und Ayodele in den sozialen Medien.

„Ich habe nicht einmal realisiert, wie besonders sie waren“, schrieb er.

„Ich war einfach nur mit ihnen unterwegs und machte Witze mit ihnen, ohne zu wissen, dass Gott mich in der Gegenwart großer Männer hielt.

„100 % ist es für mich schwer, aber ich weiß, dass es für ihre Eltern noch schwerer ist.“