Das Islamic Development Bank Institute (IsDBI) hat die Gewinner seines Wettbewerbs zur Bewertung der eBook-Reader-App verkündet. Die besten Einreichungen lieferten detailliertes Feedback zu Funktionen der Plattform.

Hiba Al-Mansoori aus Saudi-Arabien gewann den ersten Platz. Sie hob Navigationsstärken hervor und forderte Geschwindigkeitsverbesserungen für iOS und Android. Ahmed Khalil aus Ägypten landete auf Platz zwei mit Vorschlägen zu Lese-Tools und Bibliotheksorganisation. Fatima Zahra aus Indonesien belegte Platz drei. Sie lobte den cloudbasierten Zugriff und schlug Interface-Anpassungen vor.

Das IsDBI startete den Wettbewerb in diesem Jahr. Ziel war Feedback zu Bedienung, Oberfläche, Geschwindigkeit, Lese-Funktionen und Bibliothekerfahrung. Teilnehmer luden die kostenlose App herunter oder nutzten die Web-Version. Experten prüften Dutzende Einreichungen. Sie wählten die Top-Drei nach Tiefe, Kreativität, Relevanz und Genauigkeit aus.

Die wertvollen Erkenntnisse der Teilnehmer tragen direkt zur Verbesserung der Nutzererfahrung bei, erklärte kommissarischer Generaldirektor Dr. Sami Al-Suwailem in einer Stellungnahme. Das Feedback zeige das Engagement der Beteiligten für Wissen in islamischer Ökonomie und Finanzwirtschaft, fügte er hinzu.

Die Gewinner erhalten bald ihre Preise nach direkter Kontaktaufnahme durch IsDBI-Mitarbeiter, teilten Institutsvertreter mit. Die Vorschläge leiten bereits geplante Upgrades der eBook-Reader-App und des Online-Buchladens.

Die Plattform bietet über 500 Publikationen zu islamischer Ökonomie, Finanzwesen und Entwicklung. Nutzer greifen über Apps für iOS- und Android-Geräte oder eine cloudbasierte Web-Oberfläche zu. Das in Dschidda ansässige IsDBI entwickelte den Reader, um seine Ressourcen weltweit zugänglich zu machen.

Die Jury priorisierte Bewertungen, die zum Ziel nahtloser digitaler Zugänglichkeit passten. Al-Mansoori lobte schnelle Ladezeiten, forderte aber anpassbare Schriften für lange Lesesitzungen. Khalil konzentrierte sich auf Suchfunktionen und empfahl Filter nach Thema und Sprache. Zahra betonte die Synchronisation über Geräte. Diese Funktion hebe den Reader von Konkurrenzprodukten ab, sagte sie.

Das IsDBI plant Verbesserungen bis Anfang nächsten Jahres, teilten Vertreter mit. Der Wettbewerb zog Teilnehmer aus über 20 Ländern an. Das spiegelt die breite Nutzerbasis in Afrika, Asien und darüber hinaus wider.

Dr. Al-Suwailem lobte alle Teilnehmer für ihr Engagement. Diese Bewertungen stärken die Rolle des Readers als globale Wissensplattform, erklärte er.

Das Institut gehört zur Islamic Development Bank Group. Es verzeichnet monatlich Tausende Downloads. Die Bibliothek umfasst Berichte, Bücher und Studien in mehreren Sprachen. Sie unterstützen Fachleute, Studierende und Entscheidungsträger.