Am Dienstag sanken die globalen Ölpreise deutlich, da die Hoffnung wuchs, dass der Hormuz-Straits, eine wichtige Öltransportroute, bald wieder geöffnet werden könnte. Der Rohölpreis für Brent fiel um 4,33 % auf 73,74 Dollar pro Barrel, während die Preise für das US-amerikanische West Texas Intermediate (WTI) um 3,92 % auf 70,34 Dollar pro Barrel fielen, wie TradingView und die ICE Futures Exchange berichteten. Dies waren die niedrigsten Niveaus seit dem 27; Februar, bevor der Konflikt zwischen den USA und Iran eskalierte, wie der KOSPI-Marktbericht angab.
Fortschritte in den diplomatischen Gesprächen
Vertreter des US-Außenministeriums bestätigten Fortschritte in den laufenden Gesprächen zwischen Iran und Oman zur Wiederöffnung des Hormuz-Straits. David Bessent, der Unterstaatssekretär für politische Angelegenheiten, sagte, ein Deal könnte bereits am Dienstag oder Mittwoch zustande kommen, wie BBC berichtete. „Es gab Fortschritte in diesen Gesprächen, aber noch keine Abschlüsse; wir hoffen, dass das sehr bald geschieht“, fügte er hinzu.
Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums erklärte, die Gespräche mit Oman, das als Vermittler fungiert, seien positiv verlaufen; Iran betonte, dass es nicht direkt mit den USA verhandle, und Katar, ein wichtiger regionaler Vermittler, sagte, dass keine direkten Gespräche geplant seien. Der Hormuz-Straits, der etwa ein Fünftel des globalen täglichen Öle und Flüssiggases transportiert, war seit Ende Februar ein zentraler Streitpunkt im Konflikt zwischen den USA und Iran, wie BBC berichtete.
Marktreaktionen und wirtschaftliche Auswirkungen
Die Hoffnung auf die Wiederöffnung des Hormuz-Straits führte zu einem Erleichterungskurs in den globalen Märkten; In Südkorea stieg der KOSPI-Index um 2,74 % auf 5377,30, während der Wechselkurs zum US-Dollar um etwa 15 Won fiel. Ausländische Investoren wurden erstmals nach zwölf Sitzungen wieder zu Netto-Käufern, wie der KOSPI-Bericht angab — Dennoch bestehen aufgrund der weiterhin hohen Ölpreise und des Risikos einer langfristigen Konfliktes Sorgen wegen Stagflation, steigender Preise und wirtschaftlicher Abschwächung.
Währenddessen zeigten Daten, dass seit Beginn der Hauptverhandlungen drei Öltanker mit insgesamt 5 Millionen Barrel Rohöl den Hormuz-Straits verlassen hatten, wobei zwei in Richtung Asien unterwegs waren. Iran erklärte, dass während der 60 Tage der Hauptverhandlungen Schiffe den Kanal ohne Gebühren passieren könnten, wie der ICE-Bericht angab.
Weitere regionale Spannungen
Trotz der Fortschritte in den Verhandlungen bleiben die Spannungen in der Region hoch. Die USA blockieren weiterhin den Export iranischen Öls im Persischen Golf, und Präsident Trump warnte vor möglichen militärischen Maßnahmen, einschließlich der Zielsetzung eines iranischen Atomstandorts, wie TradingView berichtete. Houthi-Milizen behaupteten zudem, sie hätten Einrichtungen von Saudi Aramco im Roten Meer angegriffen, was die regionale Stabilität und den Ölverkehr weiter kompliziert.
Obwohl der Hormuz-Straits weiterhin teilweise in Betrieb ist, hat der Krieg Saudi-Arabien gezwungen, auf alternative Exportwege zurückzugreifen, wie die Roten Meerhäfen von Jizan und Yanbu; Yanbu wurde zu einem zentralen Rohöl-Ausfuhrhafen, seit der Kanal für den größten Teil des regulären Verkehrs effektiv geschlossen blieb, wie TradingView berichtete.
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