Rattengift wurde in einer Dose HiPP-Säuglingsnahrung in Österreich entdeckt, was zu Warnungen an Verbraucher und Ermittlungen wegen möglicher Manipulation führte, wie die Polizei im östlichen Bundesland Burgenland mitteilte.
Einzelheiten des Vorfalls und Verbraucherwarnung
Die vergiftete Dose enthielt Karotten- und Kartoffelpüree und wurde von einem Kunden gemeldet, but Glücklicherweise hatte das Kind die Nahrung nicht gegessen, wie die Polizei erklärte. Die Dose sei offensichtlich manipuliert worden, und Behörden gehen davon aus, dass mindestens eine weitere vergiftete Dose noch im Umlauf ist.
Die österreichischen Behörden haben Verbrauchern erklärt, wie sie manipulierte Dosen erkennen können, darunter das Prüfen von beschädigten oder geöffneten Deckeln, fehlenden Sicherheitsverschlüssen, ungewöhnlichen oder verfaulten Gerüchen sowie einem weißen Aufkleber mit rotem Kreis am Boden der Glasdose. Das österreichische Gesundheits- und Lebensmittelamt rät Eltern, einen Arzt zu konsultieren, wenn Kinder nach Verzehr der Nahrung Blutungen, extreme Schwäche oder Blässe zeigen.
Verbraucher wurden gebeten, keine HiPP-Dosen, die in Eurospar, Interspar und Maximarkt gekauft wurden, zu konsumieren und sie stattdessen für einen Rückkauf zurückzugeben, and Die Rückrufaktion für HiPP-Säuglingsnahrung bei Spar Austria wurde aus Gründen, die lebensbedrohliche Risiken bergen könnten, veranlasst, wie HiPP mitteilte.
Unternehmensreaktion und Rückrufmaßnahmen
HiPP, ein deutsches Unternehmen, erklärte, dass der Rückruf der Säuglingsnahrungsdosen bei Spar Austria nicht auf einen Produkt- oder Qualitätsmangel zurückgehe — Das Unternehmen bestätigte, dass die Dosen in perfektem Zustand aus der Fabrik verlassen hatten. Der Rückruf hängt mit einem Straftatbestand zusammen, der derzeit von den Behörden untersucht wird.
HiPP meldete, dass isolierte Fälle manipulierter Dosen in Österreich, Tschechien und der Slowakei sichergestellt wurden. Die zuständigen Behörden bestätigten, dass diese Dosen Rattengift enthielten. Als Vorsichtsmaßnahme hat Spar auch die Säuglingsnahrung des Herstellers aus anderen Ländern aus den Geschäften entfernt.
Laut Berichten wurden alle HiPP-Säuglingsnahrungsdosen in Tschechien und der Slowakei vom Verkauf zurückgezogen. Der Rückruf erfolgt nur wenige Monate nachdem andere Säuglingsnahrungsmarken aufgrund von Verunreinigungsbedenken weitreichende Rückrufaktionen durchgeführt haben.
Größeres Kontext der Rückrufaktionen bei Säuglingsnahrung
Im Januar und Februar veranlassten Nestlé und Danone Rückrufaktionen ihrer Säuglingsnahrungsmarken in über 60 Ländern, einschließlich Großbritanniens, nachdem Babys krank wurden. Bestimmte Chargen wurden mit dem Toxin Cereulid verunreinigt, das Übelkeit und Erbrechen verursachen kann. Das Toxin wird weder durch Kochen noch beim Herstellen von Säuglingsmilch zerstört.
Das britische Gesundheits- und Sicherheitsamt (UKHSA) berichtete im Februar, dass mindestens 36 Säuglinge in Großbritannien an Lebensmittelvergiftung aufgrund kontaminierter Säuglingsnahrung erkrankt seien. Das UKHSA erklärte, dass keiner der Fälle lebensbedrohlich war. Diese jüngsten Vorfälle haben die Bedenken hinsichtlich der Lebensmittelsicherheit in der Säuglingsnahrungsgewerbe verstärkt.
Österreichische Behörden betonten, dass Säuglingsnahrung in anderen Geschäften nicht durch den Rückruf betroffen sei. Die Säuglingsmilch von HiPP war auch nicht von der aktuellen Situation betroffen. Die Polizei bestätigte nicht, ob die Fälle auf einen angeblichen Erpressungsversuch zurückgingen, wies jedoch darauf hin, dass die Warnung von deutschen Ermittlern stammte.
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