Cristiano Ronaldo schrieb am 22. Juni 2026 Geschichte, indem er erster Spieler wurde, der in sechs WM-Endrunden Tore erzielte; In Portals 5:0-Sieg gegen Usbekistan in Houston traf er in der sechsten Minute und vor der Halbzeit. Mit diesen Treffern hat Ronaldo nun insgesamt zehn WM-Tore in seiner Karriere erzielt. Laut UPI teilt er sich damit den zehnten Platz in der ewigen Bestenliste.
Rekordhalter in der Machung
Ronaldos erster WM-Treffer fiel 2006 gegen Iran. In den WM-Endrunden 2010, 2014, 2018 und 2022 erzielte er ebenfalls Tore. 2018 traf er viermal, 2022 einmal. Mit dieser Leistung ist er der einzige Spieler, der in fünf aufeinanderfolgenden WM-Endrunden traf. Insgesamt erzielte er acht WM-Tore, wie KBS News berichtet.
Im Alter von 41 Jahren wird Ronaldo zudem der zweitälteste Feldspieler in der WM-Geschichte. Nur Roger Milla, der 1990 mit 42 Jahren spielte, war älter. Ronaldo ist in Form: In der Qualifikation erzielte er fünf Tore, bei Al-Nassr in der saudischen Liga 28, wie FotMob angibt.
Leistung unter Beobachtung
Ronaldo stand nach einer durchwachsenen Leistung im 1:1 gegen die DR Kongo in der Kritik. In dem Spiel war er im Strafraum isoliert und verpasste zwei Chancen. Gegen Usbekistan erzielte er sieben Schüsse, gewann 100 Prozent seiner Ballkämpfe in der Luft und leistete drei defensive Beiträge, wie OneFootball meldet.
Portugals Trainer Roberto Martinez verteidigte Ronaldos Rolle im Team: „Er ist nicht nur unser Kapitän, sondern auch ein Spieler wie alle anderen im Nationalteam. Für mich ist er ein vorbildlicher Kapitän.“
Historischer Sieg für Portugal
Portugal traf Usbekistan 17:7 und hatte 66 Prozent Ballbesitz im 5:0-Sieg. Linksverteidiger Nuno Mendes traf in der 17. Minute aus einem Freistoß, Mittelfeldspieler Rafael Leao erzielte in der 87. Minute. Ronaldo verpasste kurz vor Schluss den Hattrick, Usbekistans Torhüter Abduvohid Nematov parierte entscheidend.
Portugals Sieg folgte auf zwei 2:1-Freundschaftssiege gegen Nigeria und Chile vor der WM. Ronaldo zeigte sich vor dem Turnier optimistisch: „Körperlich? Ich bin fit – habt ihr nicht meine Spiele gesehen?“
Ronaldos historische Leistung fügt sich in die anhaltende Rivalität mit Lionel Messi, der in der jüngsten WM in Katar traf und nun in der direkten Konkurrenz führt. Die Frage bleibt, ob Ronaldo den Abstand in dieser epischen Fußball-Rivalität schließen kann.
Kommentare
Noch keine Kommentare
Be the first to share your thoughts