Tom Holland kehrt als Peter Parker in ‘Spider-Man: Brand New Day’ zurück, der neueste Teil der Marvel Cinematic Universe (MCU); Nur Wochen zuvor hatte Holland erklärt, seine Rolle als Telemachus in Christopher Nolans ‘Odyssey’ sei seine „letzte Chance, einen Jungen zu spielen“. Jetzt ist er wieder als Spider-Man zu sehen, eine Rolle, die ihn körperlich und emotional stärker und reifer wirken lässt.

Neuanfang in der Erzählung

Nach den Ereignissen von ‘Spider-Man: No Way Home’ nutzte Peter Parker die Kräfte von Dr, Strange, um das Wissen der Öffentlichkeit über seine doppelte Identität zu löschen. Das bedeutet. Dass seine Beziehungen. Einschließlich seiner Freundschaft mit Ned Leeds (Jacob Batalon) und seiner Romanze mit MJ (Zendaya), nun für alle in New York City unbekannt sind; der Film bietet Parker einen Neuanfang, obwohl er emotional unter seiner verborgenen Identität und der Zeitverschiebung leidet.

Neue Bedrohung und innere Konflikte

Spider-Man muss sich nun einer neuen, finsteren Entität stellen, die Schlüsselpositionen in der Stadt besetzt — Der Schurke Skorpion (Michael Mando) ist die erste dieser Bedrohungen, mit Plänen, die Regierungsbehörde Damage Control, geleitet von Bill Metzger (Tramell Tillman), zu infiltrieren. Parker erlebt zudem neue körperliche und geistige Gesundheitsprobleme, darunter heftige Kopfschmerzen, die ihn in das, was der Kritiker als den „David Cronenberg-Zone“ beschreibt, führen.

In der Suche nach Rat konsultiert Parker Black Widow (Florence Pugh) und den Hulk (Mark Ruffalo), doch diese Begegnungen führen zu Chaos. Eine neue Dynamik entsteht zwischen Spider-Man und dem Punisher (Jon Bernthal), was Spannung und Komplexität zu seinen wichtigen Pflichten hinzufügt.

Zendayas herausragende Leistung

Obwohl der Film stark auf vertraute Superhelden-Muster baut, bietet Zendayas Darstellung der MJ einen frischen Kontrast. Ihr authentisches und natürlicher Spielstil bringt eine Reife und emotionale Tiefe ein, die den Film hebt. Der Kritiker betont, dass ihre Anwesenheit, einschließlich eines transgressiven Sexuelle-Momentes, eine einzigartige Dimension in die Geschichte einbringt.

Regisseur Destin Daniel Cretton wird dafür gelobt, dass er das Beste aus Zendaya herausholt. Ihre Figur verhindert, dass der Film in Klischees abgleitet, und bietet einen Hauch von Hoffnung, während Parker versucht, sich mit den Menschen, die er liebt, wieder zu verbinden.

Trotz dieser Stärken fällt der Film in viele der gleichen Muster wie seine Vorgänger. Spider-Mans Web-Swinging verletzt die Physik, und der Höhepunkt des Films beinhaltet die übliche groß angelegte Zerstörung, die für MCU-Titel typisch ist. Der Kritiker vermutet, dass der Film zwar unterhaltsam ist, aber nicht die Neuartigkeit der experimentellen ‘Spider-Verse’-Animationsfilme besitzt.