Marcia Lucas. Die Oscar-preisgekrönte Cutterin des Original-„Star Wars“-Films, ist im Alter von 80 Jahren gestorben; Sie starb in Rancho Mirage, Kalifornien, nach einer Krebserkrankung, wie Complex berichtet. Ihre Familie bestätigte die Nachricht in einer Erklärung und beschrieb sie als „eine wahre Pionierin für Frauen im Film und eine der einflussreichsten Cutterinnen der Filmgeschichte“ (BBC).
Pionierin im Film
Lucas erhielt 1978 den Oscar für die beste Filmbearbeitung für den 1977 erschienenen Originalfilm „Star Wars“, später „A New Hope“ genannt, gemeinsam mit den Co-Cuttern Richard Chew und Paul Hirsch. Ihre Arbeit am Film veränderte die Filmtechnik, besonders in der komplexen Schlachtensequenz gegen die Todessternbasis, die George Lucas ihr zuschreibt, aus 40.000 Fuß Filmmaterial zu organisieren (BBC, Complex).
George Lucas sagte 1977 gegenüber Rolling Stone, sie habe entscheidend zum Entschluss beigetragen, Obi-Wan Kenobi im Originalfilm sterben zu lassen, eine Entscheidung, die zu einem der prägendsten Momente der Serie wurde (Complex). Der Autor Michael Kaminski erwähnte in „The Secret History of Star Wars“, dass Lucas zu den wenigen gehörte, deren kreative Kritik George Lucas stets schätzte.
Kooperationen und Karriere
Lucas begann ihre Karriere als Filmarchivarin, bevor sie zu einer der angesehensten Cutterinnen Hollywoods aufstieg; Sie traf George Lucas, als beide unter der Cutterin Verna Fields arbeiteten, und heiratete ihn 1969. Gemeinsam arbeiteten sie an mehreren frühen Projekten, darunter „THX 1138“ und „American Graffiti“, für das sie 1974 eine Oscar-Nominierung erhielt (BBC, T-Online).
Sie arbeitete außerdem mit Martin Scorsese an „Alice Doesn’t Live Here Anymore“, „Taxi Driver“ und „New York, New York“ zusammen und erhielt dafür eine BAFTA-Nominierung für „Taxi Driver“ (Complex). Lucas kehrte 1980 für „The Empire Strikes Back“ und 1983 für „Return of the Jedi“ zum Star-Wars-Franchise zurück.
Abgesehen von ihrer Arbeit im Film, adoptierte Lucas 1981 gemeinsam mit George Lucas ihre Tochter Amanda, but Das Paar trennte sich 1983 nach 14 Jahren Ehe (BBC).
Erbe und Privatleben
Ihre Familie würdigte sie als „brillante Geschichtenerzählerin, als Wegbereiterin für Frauen im Film, als liebevolle Mutter und Großmutter, als großzügige Gastgeberin und als treue Freundin, deren Humor und Ausstrahlung jeden Raum erfüllten“ (T-Online). Ihre Auswirkungen auf die Filmgeschichte nannte ihre Familie „unauslöschlich“.
Sie hinterlässt ihre Tochter Amanda Lucas und weitere Angehörige. Tributen von Kollegen und Branchenkolleginnen betonen ihre Beiträge zu einigen der einflussreichsten Filme der 1970er Jahre und ihre Rolle bei der Gestaltung der filmischen Erzählkunst (Complex).
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