Der Eta-Aquariiden-Meteoritenregen erreicht am 5.–6. Mai seinen Höhepunkt. Vor der Morgendämmerung ist die beste Zeit, um die Erscheinung zu beobachten; Der Blick gen Osten lohnt sich, etwa ab 4 Uhr morgens in London; Zu diesem Zeitpunkt hat sich der sogenannte Strahlungspunkt des Regens bereits im Südosten des Himmels erhoben.
Die Bezeichnung des Meteoritenregens stammt vom nächsten Stern zum Strahlungspunkt, der sich im Sternbild Wassermann befindet. Um die Meteoriten zu beobachten, sollte man nicht direkt in den Strahlungspunkt schauen, sondern in die umliegenden Himmelsregionen. Die sichtbaren Streifen der Meteoriten zeigen immer in Richtung des Strahlungspunkts.
Beim Verbrennen in der Erdatmosphäre hinterlassen die Meteoriten feine, oft anhaltende Spuren. Jeder dieser Staubkörner war einst Teil des Kometen Halley. Diese Staubpartikel wurden über Jahrtausende aus dem Kometenschweif abgestoßen und sind nun entlang seiner Bahn verteilt.
Erds Bahn und Meteor-Geschwindigkeit
Jeden Mai durchquert die Erde diese Staubpartikelstruktur. Die winzigen Partikel prallen dabei mit einer Geschwindigkeit von etwa 65 Kilometern pro Sekunde auf die Atmosphäre ein. Die beste Sicht auf diesen Meteoritenregen hat man stets im südlichen Hemisphäre, wo sich der Strahlungspunkt höher am Himmel befindet.
Dieses Jahr wird ein heller, abnehmender Halbmond jedoch die Sicht auf die schwächeren Meteoriten für alle Beobachter beeinträchtigen. Dennoch kann man erwarten, etwa eine Dutzend helle Meteoriten pro Stunde zu sehen.
Beste Beobachtungszeiten und -orte
Für die beste Beobachtung wird empfohlen, in den frühen Morgenstunden in Richtung Osten zu schauen. Mit dem Anbruch der Morgendämmerung steigt der Strahlungspunkt weiter, was eine klarere Sicht auf die Meteoriten ermöglicht. Um die volle Bandbreite der Aktivität zu erfassen, sollten Beobachter den Strahlungspunkt vermeiden.
Kommentare
Noch keine Kommentare
Be the first to share your thoughts