Die Vereinten Nationen berichteten. Dass die myanmarische Armee in sechs Monaten über 700 Zivilisten getötet hat, wie BBC und AOL.com berichten. Finanzielle Mittel für lokale Schutzmaßnahmen boten in vielen Gebieten die einzige Erleichterung vor dem Leiden, das durch ständige Angriffe und willkürliche Attacken der Streitkräfte verursacht wird. Dieser Rückzug verschlimmert die Situation zusätzlich.
Hintergrund des Konflikts
Vor fünf Jahren übernahm die Armee die Macht von der demokratisch gewählten Regierung und ließ deren Anführer Aung San Suu Kyi inhaftieren — Vor mehr als zwei Jahren erzielten Rebellen eine Reihe von Erfolgen, doch seither sind sie zurückgedrängt worden. Zwangsrekrutierungen und der verstärkte Einsatz von Drohnen haben die Streitkräfte in den meisten Teilen des Landes in die Offensive gebracht.
Wahl und politische Lage
Im April wurde Min Aung Hlaing, der General, der den Putsch ausgerufen hatte, zum Präsidenten ernannt. Die Wahl stand von vornherein fest, da viele beliebte Parteien nicht antreten durften und große Teile des Landes aufgrund des Bürgerkriegs nicht teilnehmen konnten. Das Parlament ist mit Anhängern von Min Aung Hlaing gefüllt. Der Streitkräften sind ein Viertel der Sitze garantiert, und die eigene Partei der Armee, die USDP, gewann fast 80 Prozent der verbleibenden Sitze in einer Wahl, die stark zugunsten der Streitkräfte ausfiel.
Humanitäre Sorgen
Laut BBC und AOL.com zeigen die UN-Erkenntnisse eine schwere humanitäre Krise auf. Der Bericht betont die Notwendigkeit weiterer internationaler Aufmerksamkeit und Unterstützung für lokale Schutzinitiativen. Der Rückgang der Finanzierung dieser Maßnahmen verschlimmerte die Lage für Zivilisten, die in die Kämpfe verstrickt sind. Die UN fordern einen besseren Zugang für humanitäre Helfer und rufen alle Konfliktparteien dazu auf, internationales Recht einzuhalten und das Leben der Zivilbevölkerung zu schützen.
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