Eltern sollten vermeiden. Bilder ihrer Kinder öffentlich im Internet zu posten, mahnen die National Crime Agency (NCA) und die Internet Watch Foundation (IWF); Der Grund: Der Anstieg von künstlich erzeugtem Kindesmissbrauchsmaterial (CSAM) durch KI. Laut der IWF wurden 2025 mehr als 8000 realistische CSAM-Bilder und -Videos identifiziert, ein Anstieg um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Missbrauchsmaterial steigt
Tim Wright, Senior Manager bei der NCA, sagte: ‘Während wir und unsere Polizeikollegen Täter bekämpfen, bleibt Prävention entscheidend.’ Die NCA und IWF haben neue Empfehlungen für Eltern veröffentlicht, wie sie ihre Kinder im Internet schützen können.
Laut der IWF identifizierten ihre Analysten 2024 13 Videos von Kindesmissbrauch, doch diese Zahl stieg 2025 auf 3440. Diese Bilder gelten in Großbritannien als CSAM.
Regierungshandeln und Elternratgeber
Die britische Regierung hat Maßnahmen ergriffen, um KI-basierte Missbrauchsmaterialien zu bekämpfen. Dazu gehören ein Verbot von so genannten ‘Nudification’-Apps und aktualisierte Gesetze, die AI-Unternehmen dabei unterstützen, sicherzustellen, dass ihre Systeme nicht zur Erstellung von CSAM genutzt werden können. Die Empfehlungen der NCA und IWF enthalten drei zentrale Schritte für Eltern und Betreuer: Privatsphäreinstellungen überprüfen, soziale Medien nach möglicher Exposition durch Inhalte durchsuchen und Einwilligungsvereinbarungen für Bilder erneut prüfen.
Kerry Smith, Leiterin der IWF, sagte: ‘Wir möchten nicht, dass Eltern vermeiden, ihre Kinderbilder mit den Menschen zu teilen, denen sie vertrauen. Wir möchten jedoch, dass alle das Risiko kennen und eine informierte Entscheidung treffen.’ Sie fügte hinzu: ‘Diese Bedrohungen sind nicht hypothetisch, sie sind real.’
Sorgen um ‘Sharenting’
Die Empfehlungen folgen jahrelangen Warnungen von Experten für Kinderrechte zu den Risiken von ‘Sharenting’ – einem Begriff, der 2016 in das Collins English Dictionary aufgenommen wurde und das Teilen von Kindern durch Eltern auf sozialen Medien beschreibt. Experten sagen, dass dies Kinder Risiken wie Identitätsdiebstahl und Betrug aussetzen kann. Die zunehmende Verfügbarkeit von KI-Tools, die Bilder manipulieren können, hat diese Sorgen verstärkt.
Lorna Sinclair, Leiterin der KI-basierten Kindesmissbrauchsbekämpfung bei der NCA, sagte: ‘Der durchschnittliche Elternteil oder Betreuer postet nicht absichtlich ein Bild eines Kindes online, um es in CSAM umgewandelt zu sehen. Viele Eltern und Betreuer wissen nicht, dass dieses Problem existiert.’
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