Miguel Almiron wurde laut OneFootball und AOL.com zum ersten Spieler, der im WM-Turnier 2026 wegen Mundbedeckung mit der Rote Karte bestraft wurde. Der Vorfall ereignete sich im Spiel zwischen Paraguay und der Türkei in der zweiten Halbzeit, als Almiron sein Gesicht bedeckte, während er mit dem türkischen Spieler Mert Müldür sprach. Der Zwischenfall folgte einem Zusammenstoß zwischen dem paraguayischen Spieler Jefferson Pitta und dem türkischen Spieler Berk Demiral in der 44, and Minute, was zu einer Auseinandersetzung und erhöhten Spannungen zwischen den Teams führte.

Herkunft der neuen Regel

Die Regel gegen das Bedecken des Mundes während verbalen Auseinandersetzungen wurde laut AOL.com eingeführt, nachdem ein Zwischenfall im Februar zwischen Gianluca Prestianni vom FC Benfica und Vinicius Jr. von Real Madrid stattgefunden hatte. In jener Champions-League-Begegnung hob Prestianni sein Trikot an, während er mit Vinicius sprach, der behauptete, er sei einem rassistischen Beschimpfung unterzogen worden; während die UEFA-Ermittlungen Prestianni wegen homophoben Verhaltens schuldig sprachen und ihn für sechs Spiele suspendierten, führte der Zwischenfall zu Forderungen nach klaren Regeln.

Gianni Infantino. Präsident des FIFA. Unterstützte bereits die Idee. Strengere Strafen für solche Handlungen einzuführen; die Entscheidung, die Regel umzusetzen, wurde auf einer Sonderkonferenz des International Football Association Board (Ifab) in Vancouver im April getroffen. Laut der Regel dürfen Schiedsrichter bei Bedecken des Mundes während verbalen Auseinandersetzungen eine Rote Karte erteilen, sofern ein Anzeichen für Konfrontation vorliegt.

Umsetzung bei der WM

Die Umsetzung der Regel bei der WM 2026 markierte einen bedeutenden Moment in der Eröffnungsphase des Turniers. Im Spiel zwischen Paraguay und den USA erhielt Almiron bereits vorher eine Gelbe Karte, nachdem eine VAR-Überprüfung ergab, dass er in einen Tackling des US-Verteidigers Tim Ream gefallen war, wie AOL.com berichtete. Dieser Vorfall unterstrich die breitere Einführung neuer Disziplinarmaßnahmen bei der WM.

Während des Spiels zwischen Paraguay und der Türkei riefen bereits türkische Spieler nach VAR-Eingriff, bevor der salvadorianische Schiedsrichter Iván Barton entschied, die neue Regel anzuwenden, as Nach Überprüfung des Vorfalls erteilte der Schiedsrichter Almiron die Rote Karte, der damit der erste Spieler in der WM-Geschichte wurde, der wegen Mundbedeckung bestraft wurde. Dies ist das erste Mal, dass die Regel in einem WM-Spiel angewendet wurde.

Reaktionen und Auswirkungen

Der ehemalige Irland-Stürmer Clinton Morrison, der im Gespräch mit BBC Radio 5 Live betonte, wie wichtig es sei, dass Spieler die Regeln verstehen und die Entscheidungen des Schiedsrichters respektieren. Er sagte: „Wenn du die Regeln kennst, solltest du sie nicht brechen. Du musst dem Schiedsrichter und der VAR für ihre Entscheidung Anerkennung zollen. Nicht alle werden damit einverstanden sein, aber wenn das die Regeln sind, musst du dich daran halten“, wie AOL.com berichtete.

Die Entscheidung, Almiron mit der Rote Karte zu bestrafen, löste unter Fans und Analysten Diskussionen über Klarheit und Fairness der neuen Regel aus. Sowohl Paraguay als auch die Türkei erlitten ihre Auftaktniederlagen und stehen nun vor der Herausforderung, sich neu zu formieren, um im Turnier um einen Platz im Knockout-Modus zu kämpfen. Almiron’s Rote Karte ist eine Erinnerung an die sich wandelnden Disziplinarmaßnahmen im Fußball, die weiterhin auf die Herausforderungen des modernen Spiels reagieren.