XIAMEN, 7. September — Das „Gulangyu-Forum 2026: World Business Leaders Roundtable for Global Investment“ fand am Montag im Konferenzzentrum des Xiamen International Expo Center statt. Als eine der wichtigsten Begleitveranstaltungen der 26. China International Fair for Investment and Trade (CIFIT) stand der Runde Tisch unter dem Thema „Prävention und Steuerung nichtkommerzieller Risiken bei der Internationalisierung von Unternehmen“ und versammelte mehr als 400 Gäste aus Regierungen, in China akkreditierten Vertretungen, Handelskammern und Wirtschaftsverbänden, Fachinstitutionen sowie führenden Unternehmen. Ziel war es, Unternehmen beim Erkennen der neuen Trends der Internationalisierung zu unterstützen, sichere und effiziente Investitionswege zu erschließen und eine Plattform sowie einen Konsens für die Zusammenarbeit und Investitionen zwischen multinationalen und chinesischen Unternehmen zu schaffen.
Sun Chanthol, stellvertretender Premierminister Kambodschas und Erster Vizevorsitzender des Council for the Development of Cambodia, Wang Xun, Vizepräsident der World Trade Centers Association (WTCA), und Lin Ruiliang, Vizegouverneur der Provinz Fujian, nahmen teil und hielten Grußworte. Die Eröffnungssitzung leitete Zhuang Rongliang, Mitglied des Ständigen Ausschusses des Parteikomitees der KP Chinas in Xiamen und Vizebürgermeister der Stadt.
In der Keynote-Runde sprach Wu Yonghua, Executive Director und Co-CEO der ANTA Group, stellvertretend für die führenden Unternehmen der Sportartikelbranche. Unter dem Leitmotiv „global denken, lokal handeln“ zeichnete er den Weg von ANTA nach – vom „erfolgreichen Führen internationaler Marken in China“ bis zu „ANTA in die Welt tragen“ – und verdichtete ihn zu drei Überlegungen.
„Globalisierung ist keine Wahlfrage, sondern eine Pflichtfrage. Neue Märkte lassen sich nicht aus Gewohnheit erschließen; globale Gesamtplanung und feinjustierter Betrieb vor Ort müssen zusammengeführt werden.“ – Wu Yonghua
Es folgt eine redigierte Fassung seiner Rede.
Seit dem 18. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas hat Generalsekretär Xi Jinping bei seinen Inspektionsbesuchen in Unternehmen wiederholt die offene Entwicklung betont. Er hat die Unternehmen dazu angeleitet, den inländischen wie den internationalen Markt und beide Arten von Ressourcen für eine innovationsgetriebene Entwicklung zu nutzen, das Fertigungsniveau zu heben und den Export auszuweiten, und sie ermutigt, sich mutig in den weiten Ozean des Weltmarkts zu wagen und in einer Öffnung auf höherem Niveau eine bessere Entwicklung zu erreichen.
Für Unternehmen, und ganz besonders für die Sportartikelbranche, ist Globalisierung keine Wahl, sondern Pflicht. Sich aktiv auf den Weltmärkten aufzustellen, ist zugleich die bewusste Antwort der Sportindustrie auf die nationale Öffnungsstrategie und der unausweichliche Weg, China zu einer starken Sportnation zu machen.
Die ANTA Group hat 2021 ihre Kernstrategie „Ein Fokus, viele Marken, Globalisierung“ festgelegt. Im ersten Halbjahr 2026 erreichte der Konzernumsatz 43,51 Milliarden Yuan, ein Plus von 12,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr; damit ist ANTA im fünften Jahr in Folge die Nummer eins der Branche auf dem chinesischen Markt und gehört weltweit zu den ersten drei. Zusammen mit Amer Sports belief sich der Halbjahresumsatz auf 67,98 Milliarden Yuan. Aus dieser Globalisierungspraxis möchte ich drei Überlegungen teilen.
Die ANTA Group hat für ihre Globalisierung eine Strategie in drei Schritten entworfen.
Erster Schritt: internationale Marken in China erfolgreich führen. 2009 sicherte sich ANTA die Betriebsrechte von FILA für die Region Greater China. Nach mehr als zehn Jahren geduldiger Aufbauarbeit des Teams stieg der Umsatz von FILA von weniger als 100 Millionen auf fast 30 Milliarden Yuan; Descente wuchs zur dritten Marke des Konzerns mit einem Umsatz von über 10 Milliarden Yuan. Die dabei gesammelte Erfahrung im Führen mehrerer Marken und das eigenständige Geschäftsmodell „Marke plus Einzelhandel“ wurden zum Fundament der späteren Globalisierung.
Zweiter Schritt: ins Ausland gehen und globale Marken führen. 2019 übernahm ANTA gemeinsam mit mehreren Partnern Amer Sports. Der Charakter der ausländischen Marken und ihre lokalen Teams blieben erhalten, während das in China ausgereifte Betriebsmodell übertragen wurde; 2024 führte ANTA Amer Sports an die New Yorker Börse.
Dritter Schritt: die Hauptmarke ANTA selbst in die Welt tragen. Südostasien ist dabei der Brückenkopf. Mit der Synergie seines Markenportfolios erschließt ANTA den südostasiatischen Markt Schritt für Schritt und expandiert nach und nach in den Nahen Osten, nach Nordafrika, Europa und Nordamerika.
Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf; mit langfristigem Denken wird das Fundament der Globalisierung gefestigt.
Globalisierung ist keine einfache Übertragung des chinesischen Modells. Neue Märkte lassen sich nicht aus Gewohnheit erschließen; globale Gesamtplanung und feinjustierter Betrieb vor Ort müssen zusammengeführt werden. Auf Konzernebene hat ANTA einheitliche gemeinsame Plattformen für die globale Lieferkette, Digitalisierung, Logistik und Finanzmanagement aufgebaut, die die Umsetzung der Gesamtstrategie sichern. Auf regionaler Ebene arbeitet jeder Markt mit einem vollständig lokalisierten Betriebsmechanismus.
Beispiel Südostasien: Mehr als 90 Prozent der Beschäftigten sind lokale Mitarbeiter, und es sind diese lokalen Teams, die die Nachfrage der Verbraucher präzise erfassen. Das Sortiment richtet sich nach der Sportkultur des jeweiligen Landes: In Indonesien, wo Badminton eine Leidenschaft der ganzen Nation ist, hat ANTA den Schwerpunkt auf ein komplettes Badminton-Sortiment gelegt. Dieses Modell „global denken, lokal handeln“ zeigt deutliche Wirkung. Für Südostasien plant ANTA, bis 2028 1.000 Einzelhandelsstandorte der Marke ANTA zu eröffnen.
Auf dem Weg der Globalisierung stehen chinesische Unternehmen vor immer strengeren Umweltvorschriften und grünen Handelsbarrieren in den Auslandsmärkten. Die Antwort der ANTA Group lautet, Nachhaltigkeit in harte Wettbewerbsfähigkeit zu verwandeln. Der Konzern hat den Nachhaltigkeitsfahrplan „1+3+5“ vorgelegt mit dem Ziel, bis 2050 konzernweit klimaneutral zu sein. Nachhaltigkeit wird in die gesamte Geschäftskette eingebettet, und gegenüber Verbrauchern, Mitarbeitern, Partnern, Gesellschaft und Umwelt entsteht ein System gemeinsamen Werts. Zudem nimmt ANTA seine globale soziale Verantwortung aktiv wahr: Mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) wurde eine globale Partnerschaft vereinbart, die auf der internationalen Bühne das Verantwortungsbewusstsein chinesischer Unternehmen zeigt.
ANTA arbeitet mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) bei weltweiten humanitären Initiativen zusammen.
Die Vision der ANTA Group ist es, ein weltweit führender Mehrmarkenkonzern für Sportartikel zu werden. Der Weg der Globalisierung ist noch lang und ohne Partner aus allen Bereichen nicht zu gehen. ANTA ist ein Unternehmen mit einem Traum. 2005 gab Gründer Ding Shizhong das Ziel aus, „das ANTA der Welt zu werden“. Wir sind stets davon überzeugt, dass Chinas führende Unternehmen künftig zu führenden Unternehmen der Welt werden. Die ANTA Group wird Verbrauchern in aller Welt weiterhin hochwertige und vielfältige Sportprodukte bieten, die Anziehungskraft chinesischer Sportmarken zeigen, mit exzellenten Produkten Brücken zwischen China und der Welt bauen und Schritt für Schritt „das ANTA der Welt“ werden.
Quelle: offizieller WeChat-Account der ANTA Group, 7. September 2026, „Gulangyu-Forum 2026 | Wu Yonghua: Drei Überlegungen zu ‚global denken, lokal handeln‘ der ANTA Group“.








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