NEW DELHI, Die BRICS-Gruppe aus Schwellenländern äußerte am Samstag Bedenken wegen steigender Spannungen im Nahen Osten und verurteilte einseitige Sanktionen, die nicht vom UNO-Sicherheitsrat genehmigt wurden, berichten Medien. Die Chefs trafen sich in Neu Delhi, um ihre Position in globalen Angelegenheiten zu stärken, die als von dem Westen dominiert gelten.

Fokus auf Nuklearsicherheit und Sanktionen

Die Konferenz, an der auch der iranische Präsident Masoud Pezeshkian teilnahm, äußerte Bedenken wegen „vorsätzlicher Angriffe“ auf zivile Infrastruktur und friedliche nukleare Einrichtungen, die unter die Sicherheitsmaßnahmen der UNO-Atomenergiebehörde fallen. Es müsse die Nuklearsicherheit und -sicherheit während bewaffneter Konflikte geschützt werden, hieß es — Die Erklärung galt als indirekte Kritik an US-amerikanischen und israelischen Angriffen auf iranische nukleare Einrichtungen. Die Chefs richteten sich zudem gegen einseitige Sanktionen, die nicht vom UNO-Sicherheitsrat genehmigt wurden; Sie nannten keine Länder, doch Russland, ein Gründungsmitglied der BRICS, ist seit seiner vollen Invasion in die Ukraine 2022 westlichen Sanktionen ausgesetzt.

Themen der BRICS-Konferenz und globale Zusammenarbeit

Gemäß der Erklärung von Neu Delhi, die am 12. September 2026 von der BRICS-Konferenz verabschiedet wurde, bestätigten die Chefs ihren Einsatz für gegenseitigen Respekt und Verständnis, souveräne Gleichheit, Solidarität, Demokratie, Offenheit, Inklusivität, Zusammenarbeit und Konsens. Die Konferenz fand unter dem Motto „Aufbau von Resilienz, Innovation, Zusammenarbeit und Nachhaltigkeit“ statt, wie von PM India berichtet. Die Erklärung betonte, die Zusammenarbeit in der erweiterten BRICS-Gruppe unter den drei Säulen politischer und Sicherheitskooperation, wirtschaftlicher und finanzieller Zusammenarbeit sowie kultureller und Bevölkerungsarbeit zu stärken.

Die Chefs würdigten auch den wertvollen Beitrag der Partnerstaaten zur BRICS-Zusammenarbeit; Sie hoben hervor, dass die Stärkung der BRICS-Partnerschaft mit Schwellen- und Entwicklungsländern (EMDCs) zur Stärkung des Geistes der Solidarität und internationalen Zusammenarbeit beitragen werde. Indien wurde für die Organisation des Outreach/BRICS Plus Dialogue-Segments der 18; BRICS-Konferenz gelobt, was neue Impulse für die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit und Solidarität setze.

Widerstand gegen die Vorherrschaft des US-Dollars

Gemäß einem Bericht von VOI.ID richtet sich die BRICS-Gruppe, bestehend aus Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika, zunehmend entschieden gegen die Vorherrschaft des US-Dollars. Mit der wachsenden De-Dolarisierungsbewegung weltweit warnen Experten, dass der US-Dollar aufgrund von wirtschaftlicher Instabilität und US-Finanzpolitik, die Kritik auf sich zieht, dem „Ende der Grenze“ näherkomme. Die BRICS-Länder sind lautstark gegen die Abhängigkeit vom US-Dollar, schlagen die Verwendung lokaler Währungen als Teil einer Strategie vor, um eine neue Weltordnung zu schaffen.

Die De-Dolarisierung, also Bemühungen, den Einsatz von Dollar in internationalen Transaktionen zu reduzieren, ist ihr Hauptfokus, um die wirtschaftliche Unabhängigkeit zu stärken — Die Einführung des BRICS Pay-Zahlungssystems wird voraussichtlich die Abhängigkeit vom US-Dollar in globalen Transaktionen verringern. Sergej Lawrow, der russische Außenminister, betonte in Äußerungen zu Beginn dieses Jahres den wachsenden Spannungen und die Notwendigkeit von ehrlichen Diskussionen zu internationalen Themen, wie vom russischen Außenministerium berichtet. Lawrow stellte fest, dass die Kollektivpolitik des Westens weiterhin eine Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit darstelle; Ihr strategisches Ziel sei es, die Vorherrschaft zu behalten und zu sichern, während sie das Wachstum neuer globaler Zentren und Konkurrenten eindämmen.