Ein Schüler der 9. Klasse wurde am Samstagabend bei einer schockierenden Attacke in einem Wohnheim in Ballari, Karnataka, getötet, mehrere weitere verletzt. Laut lokalen Polizei- und Krankenhausangaben geschah das in einem von Gurukula betriebenen Wohnheim einer Schule, wo der Beschuldigte angeblich nach dem Abendessen einen Eisenstab aus einem Bett im Wohnheim nahm und Wärter und andere Schüler angriff.

Laut vorläufigen Berichten ereignete sich die Attacke nach dem Abendessen, als die meisten Schüler bereits schliefen. Der Beschuldigte, dessen Identität noch nicht bekannt ist, soll einen Eisenstab aus einem Bett im Wohnheim genommen und Wärter und nahestehende Schüler angegriffen haben.

Die Attacke führte zu einem Todesfall und verletzte sieben weitere Personen, darunter den Wohnheimwärter. Die Opfer wurden sofort in Krankenhäuser in Ballari gebracht, darunter das Ballari Institute of Medical Sciences (BIMS) und ein nahegelegenes Traumazentrum, wo sie derzeit behandelt werden.

Nach der Attacke floh der Beschuldigte vom Wohnheimgelände. Die Polizei der Brucepete Polizeistation hat eine Anzeige erstellt und eine Suche nach dem Schüler gestartet. Der Hintergrund der Attacke ist noch unklar, obwohl Behörden bereits Mitarbeiter und Schüler befragen, um den Ablauf zu klären.

Lokale Polizei bestätigte, dass sie kurz nach Erhalt der Meldung über das Ereignis am Wohnheim und in der Klinik eingetroffen ist. Eltern des verstorbenen Schülers sollen sich nach Mitternacht in der Klinik gemeldet haben, wo sie mit Trauer und Verwirrung konfrontiert wurden.

Lakshmikant, der Vater des verstorbenen Schülers, warf der Wohnheimverwaltung Pflichtverletzungen vor. „Wir erhielten um 23:30 Uhr einen Anruf und eilten hierher. Erst nachdem wir in der Klinik ankamen, erfuhren wir, dass unser Sohn ermordet worden war. Die Verwaltung hat die Situation nicht angemessen überwacht“, sagte er.

Lakshmikant vermutete zudem, dass der Beschuldigte an psychischen Problemen leiden könnte oder unter Drogen stand, als die Attacke stattfand. Er forderte eine gründliche Untersuchung des Vorfalls und der Wohnheimverwaltung.

Ramareddy, Präsident des örtlichen Dorfrats, drückte tiefes Leid über den Vorfall aus und forderte eine umfassende Untersuchung. „Wir haben einen Jungen aus unserem Dorf verloren. Die Wohnheimverwaltung hätte die psychische Verfassung und das Verhalten der Schüler genauer überwachen sollen“, sagte er.

Die Polizei teilte mit, dass weitere Ermittlungen laufen, um den Hintergrund der Attacke zu klären. Der Fall hat Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Schülern in Wohnheimen und die Notwendigkeit einer verbesserten psychischen Gesundheitsüberwachung und Sicherheitsvorschriften ausgelöst.

Bislang sind keine Festnahmen erfolgt, und die Suche nach dem Beschuldigten geht weiter. Der Vorfall hat die Region in Aufruhr versetzt und hat zu Forderungen nach strengerer Aufsicht in Wohnheimen geführt.