In einem bahnbrechenden Prozess gegen OpenAI begannen am Donnerstag die Schlussvorträge; Elon Musk wirft dem KI-Unternehmen vor, den gemeinnützigen Zweck zugunsten von Profit verfehlt zu haben. Musk’s Anwalt beschuldigte CEO Sam Altman, unzuverlässig zu sein, und zitierte fünf Zeugen, die ihn unter Eid als Lügner bezeichneten, wie Al Jazeera berichtete.

Musks Vorwürfe und finanzielle Behauptungen

Musks Anwalt. Steven Molo. Argumentierte, dass OpenAI seine gemeinnützige Mission verletzt habe, indem es Investoren und Insider bereicherte. Er betonte. Altman sei nicht glaubwürdig. Und nannte fünf Personen. Darunter Musk selbst, Ilya Sutskever, Mira Murati, Helen Toner und Tasha McCauley, die unter Eid aussagten, Altman habe gelogen; Molo wies auch darauf hin, dass Musk in den Anfangsjahren von OpenAI 38 Millionen Dollar investierte, wie Al Jazeera berichtete.

Molo warf Microsoft außerdem vor, OpenAI bei dessen falschem Verhalten unterstützt zu haben. Er betonte, Microsoft habe 2019 eine Milliarde Dollar investiert und 2023 weitere zehn Milliarden, und dass Microsoft bei jedem Schritt über OpenAIs Handlungen informiert gewesen sei, wie derselbe Quelle berichtete.

OpenAIs Verteidigung und Angriffe auf die Glaubwürdigkeit

OpenAIs Anwälte wehrten sich dagegen und argumentierten, Musk habe zu lange gewartet, um Klage zu erheben, und seine Vorwürfe seien deshalb verspätet. Sarah Eddy, Teil der Verteidigung, stellte Musks Glaubwürdigkeit in Frage und betonte, dass sein Zeugnis von allen anderen Zeugen und Dokumenten widersprochen werde, wie Al Jazeera berichtete.

Eddy argumentierte außerdem, dass alle mit OpenAI verbundenen Parteien, einschließlich Musk, 2017 verstanden hätten, dass der gemeinnützige Zweck ohne zusätzliche Finanzierung nicht erreichbar sei. Zudem vermutete sie, dass Musk selbst OpenAI in eine profitorientierte Firma verwandeln wolle, die er kontrollieren könne, wie Al Jazeera berichtete.

Weitere Auswirkungen auf die KI-Branche

Das Urteil könnte laut dem Chicago Tribune die Richtung der KI-Industrie stark beeinflussen. OpenAI, das Musk 2015 mitgründete, ist einer der einflussreichsten Akteure im Bereich. Musk erhebt seit 2024 die Vorwürfe, dass Altman und sein Stellvertreter OpenAI heimlich in ein profitorientiertes Modell verändert hätten, ohne Musks Wissen.

Der Fall wird eng beobachtet, da er die Machtverhältnisse in der KI-Branche beeinflussen könnte, eine Technologie, die zunehmend als Bedrohung für die Zukunft der Menschheit angesehen wird. Wenn Musk gewinnt, könnte dies zu Altmans Entzug aus dem OpenAI-Board führen und möglicherweise den geplanten Börsengang (IPO) des Unternehmens verhindern, wie der Chicago Tribune berichtete.

Auch andere große KI-Unternehmen, darunter Musks eigene Firma und Anthropic, planen Börsengänge. Die zeitliche Lage des Prozesses ist ein zentrales Thema. OpenAI argumentiert, dass Musks Vorwürfe verspätet seien und dass er nicht rückwirkend Breach-of-Trust-Vorwürfe geltend machen könne, die vor August 2021 stattfanden, wie der Chicago Tribune berichtete.