Die Philadelphia Eagles haben im NFL-Draft 2026 den Quarterback Cole Payton von North Dakota State mit dem 178. Pick ausgewählt, wie Bleacher Report berichtet. Payton, ein dual-threat-Quarterback mit starker Präzision und Erfahrung in NFL/pro-style-Konzepten, absolvierte 52 Spiele für die Bison sowohl als Quarterback als auch als Running Back; Er gilt als Entwicklungsprospekt mit hohem Entwicklungspotenzial, wenn er entsprechend gefördert wird.

Scouting-Bericht und Spielstil

Payton spielt mit ruhigem und gefasstem Auftreten im Pocket, wie Bleacher Report betont; Er zeigt eine starke Football-IQ für einen Rookie-Quarterback und erkennt blitzende Verteidiger — Sein starker Arm und präzise Pässe gelten als Schlüsselstärken, wobei der Ball gut gefangen werden kann und die Platzierung stimmt. Zudem bringt er als Läufer zusätzlichen Wert ein, sei es durch Scrambles oder geplante Laufzüge, dank seiner Kraft und Athletik.

Trotz seiner Stärken gibt es Verbesserungsmöglichkeiten. Laut Bleacher Report spielt Payton mit einer niedrigen Handhaltung im Pocket, was ihn anfällig für Strip-Sacks macht. Seine Entwicklung hängt davon ab, seine Technik zu verfeinern und seine Präsenz im Pocket zu verbessern.

Der NFL-Draft 2026 im Überblick

Obwohl Payton im späten Draft-Teil ausgewählt wurde, hat der NFL-Draft 2026 eine Mischung von Spielern gezeigt, die ursprünglich höher eingeschätzt wurden, aber aufgrund von Verletzungsbedenken oder unregelmäßiger Leistungen gefallen sind, wie Sporting News berichtet. Spieler wie der Tennessee-CB Jermod McCoy, der Indiana-WR Elijah Sarratt und LSU-Quarterback Garrett Nussmeier waren am dritten Draft-Tag überraschend noch verfügbar. Laut NFL Network-Experte Tom Pelissero wurden mindestens vier Quarterbacks erwartet, die am dritten Tag ausgewählt werden würden, darunter Nussmeier, der aufgrund einer Wirbelkanalzyste gefallen war.

Laut Footballr.at umfasst die Quarterback-Generation des Jahres 2026 mehrere Entwicklungsprospekte mit unterschiedlichen Profilen. Payton gilt als einer der effizientesten und körperlich stärksten. Taylen Green aus Arkansas, oft mit Colin Kaepernick verglichen, ist ein weiterer Name, der beobachtet wird. Green ist ein großer, schneller Athlet mit einem wachstumsfähigen Arm und Erfahrung in pro-style-Systemen, doch seine Leistungen an der Hochschule bleiben fraglich.

Der Quarterback-Markt und die Draft-Strategie

Laut Sport.de haben die Pittsburgh Steelers ihre Quarterback-Problematik bislang nicht gelöst und verlassen sich weiterhin darauf, dass Aaron Rodgers zurückkehrt. Das Team hat zahlreiche Draft-Picks angesammelt, doch es fehlt weiterhin eine klare Strategie für einen neuen Starter. Dies spiegelt eine breitere NFL-Tendenz wider, bei der immer weniger hochwertige Quarterback-Prospekte auftauchen. Payton ist zwar kein sofortiger Starter, doch er verkörpert den Typ Entwicklungs-Talent, nach dem Teams suchen, um die Tiefe und langfristige Stabilität aufzubauen.

Im NFL-Draft 2026 passt die Wahl der Eagles zu Payton in ein Muster, bei dem vielseitige, wachstumsfähige Talente mit Potenzial ausgewählt werden. Seine körperlichen Voraussetzungen und Erfahrung in einem pro-style-System machen ihn zu einem durchaus geeigneten Backup-Quarterback mit dem Potenzial, zu starten, wenn er in der richtigen Umgebung und mit einem klaren Entwicklungsplan gefördert wird. Laut Footballr.at ist die Quarterback-Generation 2026 weniger durch klare Starter definiert als durch ihre Vielfalt an Entwicklungsprofilen.