Thailands Abteilung für Internationale Handelsförderung (DITP) drängte Exporteure am Dienstag, schneller in den vietnamesischen Konsumermarkt einzudringen. Dort beliefen sich Umsätze im Einzelhandel und in Dienstleistungen 2025 auf 7000 Billionen vietnamesische Dong, umgerechnet 268,5 Milliarden Dollar, hieß es in einem DITP-Bericht.
Der Bericht beruft sich auf die Generaldirektion für Marktaufsicht im vietnamesischen Industrieministerium. Der Wert markiert den Höchststand seit fünf Jahren. Zum Vorjahr stieg er um 9,2 Prozent.
Der reine Einzelhandel wuchs um acht Prozent, teilte der Bericht mit. Dienstleistungen legten noch stärker zu, um 20,2 Prozent. Unterkünfte und Gastronomie führten mit einem Plus von 14,6 Prozent.
Beamte führen das Wachstum auf Großveranstaltungen, zunehmende ausländische Touristen und höhere Einkommen zurück. Die Lebensstandards steigen weiter und treiben die Nachfrage nach modernen Einzelhandelsformaten.
Das Thai Trade Center in Hanoi fasste Daten vietnamesischer Behörden zusammen. Es hebt Chancen im E-Commerce und organisierten Einzelhandel hervor. Beide Segmente wuchsen zweistellig.
Vietnams Wandel schafft Lücken für thailändische Waren, sagten DITP-Beamte. Thailand sieht Vietnam als wichtigen Handelspartner. Das bilaterale Volumen überschritt letztes Jahr 20 Milliarden Dollar.
Thailändische Exporte umfassen Elektronik, Maschinen und Konsumgüter. Die DITP will den Fluss steigern, indem sie Lieferanten mit Käufern über Messen und Treffen verbindet.
“Exporteure, die jetzt handeln, sichern Marktanteile, bevor der Wettbewerb zunimmt”, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf Mitarbeiter des Thai Trade Centers. Vietnams rund 100 Millionen Einwohner und das wachsende Mittelschichtseinkommen stützen den Optimismus.
Moderne Kanäle wie Supermärkte und Convenience-Stores gewannen 2025 Marktanteile. E-Commerce-Plattformen explodierten durch Smartphones und digitale Zahlungen. Der Bericht rät thailändischen Firmen, Verpackung, Preise und Marketing anzupassen.
Die DITP plant Roadshows in Bangkok und Provinzen zu Logistik, Zöllen und Trends. Freihandelsabkommen innerhalb der ASEAN erleichtern den Zugang. Beamte erwarten anhaltendes Wachstum bis 2026, sofern keine globalen Störungen eintreten.
Der Konsumboom in Südostasien geht über Vietnam hinaus. Thailand visiert Gewinne in Indonesien und den Philippinen an. Der DITP-Aufschwung passt zu Regierungsplänen, Exporte inmitten nachlassender Nachfrage in China und den USA zu diversifizieren.
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