Stella Parton erklarte im Interview mit CBS Mornings, dass die Country-Musik-Ikone ihre Krebskrankheit geheim hielt, um Fans und Familie nicht zu beunruhigen. Dolly Parton verstarb am 25. August im Alter von 80 Jahren an Krebs, was viele schockte, die nichts von ihrer Krankheit wussten.

Beunruhigung fuer Fans und Familie

Stella Parton sagte, selbst die gesamte Verwandtschaft wusste nichts von Dollys Erkrankung; „Einige von uns wussten Bescheid, diejenigen, die ihr nahestanden“, sagte sie im Interview mit Co-Host Gayle King. Laut Stella konnte Dolly negative Dinge nicht ertragen und hatte nicht gewollt, dass ihre Fans sich Sorgen machten; „Sie wollte nicht, dass Menschen traurig sind“, sagte sie; „Sie wuerde sehr gluecklich und erfreut sein, dass Menschen ihr so viel Liebe gezeigt haben.“

Erbe und oeffentliche Reaktion

Dolly Partons Karriere umfasste sechs Jahrzehnte im Musikgeschaeft, fuehrte zu TV- und Filmstars. Ihr Team teilte ihre Todesnachricht am Vanderbilt-Ingram Cancer Center mit, wobei erwähnt wurde, dass sie „mutig einen kurzen Kampf mit Krebs“ ausgestanden hatte. Die Familie hat nicht die Art des Krebses oder die Dauer ihrer Krankheit preiszugeben. Nach ihrem Tod trauerten Fans und Prominente weltweit und lobten sie als Ikone, deren Erbe niemals vergessen wird.

In einer Erklarung fuer Rolling Stone Germany erklarte Stella, dass sie fuer die Unterstuetzung, die ihre Familie erhalten hat, dankbar sei, aber „Wir werden im Laufe der Zeit gut damit umgehen, aber jeder von uns wird auf seine eigene Weise trauern“, schrieb sie. Sie sprach auch die ueberwaltigende Menge an Fehlinformationen und kuenstlich erzeugten Inhalten an, die seit Dollys Tod die sozialen Medien ueberfluten. „Es ist eine Herausforderung, damit umzugehen oder es einfach zu ignorieren“, sagte sie.

Aufruf zu Respekt und Toleranz

Stella betonte Dollys Glaube an Toleranz und Respekt. „Dolly liebte ihre Fans und die Oeffentlichkeit im Allgemeinen“, sagte sie. Deshalb entschied sie sich oft dagegen, sich zu Politik, Religion oder oeffentlichen Persoenlichkeiten zu aeussern. Sie verstand den negativen Kreislauf, den solche Themen erzeugen koennten, und hielt es fuer eine Verschwendung von positiver Energie. Stella bat die Oeffentlichkeit, darueber nachzudenken, wie sie sich am Ende eines Tages oder eines Lebens fuehlen wuerden, wenn ihre Handlungen von scharfen Kommentaren, kuenstlich erzeugten Inhalten oder harten Tweets getrieben wurden. „Es geht nicht darum, was Fremde denken, die man nie trifft“, fuhrgte sie.

Stella tributierte auch Dollys Freundlichkeit und Grosszuegigkeit in einer herzlichen Nachricht nach ihrem Tod. „Meine Schwester dachte immer zuerst an andere“, schrieb sie.