Die DR-Kongo-Weltmeisterschafts-Auswahl muss 21 Tage in Quarantäne bleiben, bevor sie die USA betritt, meldet der BBC. Die Mannschaft hat ihr Trainingslager nach Kinsasa abgesagt und sich in Belgien eingerichtet. Andrew Giuliani, Leiter der Weißen Haus-Taskforce für die Weltmeisterschaft, betonte, dass das Team in einer ‘Blase’ in Belgien bleiben müsse, um am Turnier teilnehmen zu können.

21-Tage-Quarantäne verpflichtend

Giuliani sagte, die Spieler müssten in der ‘Blase’ bleiben oder riskierten, nicht in die USA reisen zu dürfen. „Wir können nicht klarer sein“, erklärte er gegenüber ESPN. Das US-amerikanische Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC) hat den Einreiseverbot für Nicht-US-Bürger verhängt, die in den letzten 21 Tagen in der DR-Kongo, Uganda oder Südsudan gewesen sind.

Alle Spieler der DR-Kongo sind außerhalb des Landes stationiert und werden von den Einschränkungen nicht betroffen sein, da das Trainingslager abgesagt wurde. Giuliani fügte hinzu, dass alle, die sich der Mannschaft anschließen, eine eigene ‘Blase’ bilden müssten, um das Virus nicht zu verbreiten.

WHO hebt Risikostufe an

Am Freitag hob die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Gesundheitsrisiko durch den Ebola-Ausbruch in der DR-Kongo von ‘hoch’ auf ‘sehr hoch’ an. WHO-Generaldirektor Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus erklärte, dass das Risiko in der umliegenden Region Afrikas weiterhin ‘hoch’ bleibe, aber weltweit immer noch ‘gering’ sei.

Die Mannschaft der DR-Kongo ist für Freundschaftsspiele gegen Dänemark am 3. Juni in Belgien und gegen Chile am 9. Juni in Spanien eingeplant. Die Weltmeisterschaft läuft vom 11. Juni bis 19. Juli. Der erste Auftritt der DR-Kongo ist für den 17. Juni gegen Portugal geplant.

Besorgnis um Reise- und Gesundheitsvorschriften

Giuliani betonte nochmals, wie wichtig es sei, strikte Quarantänevorschriften einzuhalten, um die Integrität des Turniers zu schützen. „Wenn sie kommen und jemand Symptome entwickelt, gefährden sie das gesamte Team daran, an der Weltmeisterschaft teilnehmen zu können“, sagte er. Das Training in Belgien sei jetzt entscheidend, um die Gesundheitsanforderungen der US-Regierung und der Turnierorganisatoren zu erfüllen.