Der englische Trainer Thomas Tuchel hat laut BBC einen vorläufigen Kader von 55 Spielern für die WM 2026 eingereicht; Die endgültige Liste von 26 Spielern wird am 22. Mai bekanntgegeben. Tuchel wird den Kader bis zum Turnierbeginn am 11 — Juni in den USA, Kanada und Mexiko von 55 auf 26 Spieler reduzieren; Die englische Fußball-Assoziation (FA) hat die Namen noch nicht offiziell veröffentlicht, bestätigte aber das Datum der Bekanntgabe.

Wichtige Einteilungen und Ausschlüsse

Verschiedene prominente Namen sind mit dem vorläufigen Kader in Verbindung gebracht worden. Dazu gehören der Real-Madrid-Verteidiger Trent Alexander-Arnold und der Manchester-United-Kapitän Harry Maguire, der seit 2024 erstmals wieder für die Freundschaftsspiele nominiert wurde. Maguire stand im Spiel gegen Uruguay in der Startelf und kam gegen Japan als Einwechselspieler zum Einsatz, berichtete ESPN. Kobbie Mainoo, ebenfalls von Manchester United, wurde ebenfalls berufen und spielte in beiden Partien. Er erzielte den Siegtreffer im 3:2-Sieg gegen Liverpool am 3. Mai, was für seine Mannschaft den Einzug in die Champions League sicherte.

Die Mittelfeldpositionen bleiben umkämpft. Neben Declan Rice, Adam Wharton und Elliot Anderson wird auch Morgan Gibbs-White aus Nottingham Forest in Betracht gezogen. Der 20-jährige hat in dieser Saison 16 Tore und sechs Vorlagen erzielt. Seine entscheidenden Treffer in knappen Abstiegsduellen, darunter ein Hattrick in 15 Minuten gegen Burnley und ein Tor im 5:0-Sieg gegen Sunderland, machen ihn trotz starker Konkurrenz zum potenziellen Kandidaten.

Ollie Watkins von Aston Villa, der im Euro 2024-Finale gegen die Niederlande den entscheidenden Treffer erzielte, fehlte in der jüngsten Mannschaft. Tuchel entschied sich stattdessen für Dominic Calvert-Lewin und Daryl Murphy als Sturmkickerte zu Harry Kane. Dies wirft Fragen über Watkins’ Rolle im endgültigen Kader von 26 Spielern auf.

Rechtsverteidiger-Debatte und Verletzungen

Tuchel steht vor einer Entscheidung an der rechten Verteidigerposition. Alexander-Arnold ist im vorläufigen Kader vertreten, doch der Trainer bevorzugte zuvor Spieler wie Rechtsverteidiger Reece James von Chelsea und Ben White von Arsenal. White ist jedoch aufgrund einer jüngsten Knieverletzung in einem Spiel gegen West Ham ein großer Fragezeichen für die WM. Tino Livramento, ein 20-jähriger von Newcastle, gehörte ebenfalls zum vorläufigen Kader, ist aber aktuell aufgrund einer Sperre nicht verfügbar.

Auch Jarrell Quansah von Bayer Leverkusen war Gegenstand von Spekulationen. Er trainiert in der Position des rechten Verteidigers und, laut Tuchels früheren Äußerungen, hat er gegen Alexander-Arnold die Nase vorn. Quansah, der eigentlich als Zentralverteidiger spielt, hat sich als vielseitig erwiesen und könnte eine Überraschung im endgültigen Kader sein.

Zeitplan und Kaderfinalisierung

FIFA verlangt von jedem Land, bis zum 11. Mai einen vorläufigen Kader von 55 Spielern einzureichen, was England erledigte. Tuchel wird den endgültigen Kader von 26 Spielern bis zum 30. Mai bekanntgeben. England entschied sich jedoch, die offizielle Bekanntgabe am 22. Mai vorzunehmen, wie OneFootball berichtete. Neben den 26 Spielern werden neun zusätzliche Spieler in die USA gebracht, um als mögliche Ersatzoptionen bei Verletzungen zu dienen.

Englands erstes Spiel bei der WM 2026 ist für den 17. Juni gegen Kroatien geplant. Die Mannschaft spielt außerdem gegen Ghana und Panama in der Gruppe L. Tuchels Entscheidungen in den kommenden Wochen werden entscheidend für die Chancen Englands im Turnier sein.

Zu den Kandidaten für die endgültigen Plätze gehören junge Spieler wie Mainoo und James Garner, die beide im März ihr Debüt für die Nationalmannschaft feierten. Diese Berufungen zeigen, dass Tuchel bereit ist, frisches Talent in den Kader einzubinden, um die Mannschaftstiefe zu stärken.

Beim bevorstehenden Kader-Bekanntgabe-Termin wird alles darauf ankommen, wie Tuchel Erfahrung, Form und taktische Bedürfnisse in den verschiedenen Positionen abwägt. Mit einer Reihe von Schlüsselspielern, die aufgrund von Verletzungen fehlen, und anderen, die in jüngsten Partien ihre Form bewiesen haben, wird der endgültige Kader eine Mischung aus erfahrenen Profis und aufstrebenden Sternen darstellen.