Shai Gilgeous-Alexander. Der 27-jährige kanadische Guard der Oklahoma City Thunder, wurde von der NBA am Sonntag zum zweiten Mal in Folge als Most Valuable Player (MVP) des Jahres ernannt, wie AP News und ESPN berichteten. Neben Gilgeous-Alexander standen der San Antonio Spurs-Center Victor Wembanyama und der Denver Nuggets-Spieler Nikola Jokic auf der Liste der drei Finalisten — Damit hat ein Spieler außerhalb der USA bereits zum achten Jahr in Folge den prestigeträchtigen Titel gewonnen. Der Trend begann 2019 mit Giannis Antetokounmpo und setzte sich mit Jokic, Joel Embiid und Gilgeous-Alexander fort.
Seit 1994 gingen insgesamt 12 MVP-Auszeichnungen an internationale Spieler, darunter Hakeem Olajuwon, Steve Nash und Dirk Nowitzki; Wembanyama wäre mit einem Sieg der erste französische Spieler, der den Titel gewinnt. Jokic hingegen strebt nach seinem vierten MVP, was nur von Kareem Abdul-Jabbar, Michael Jordan, Bill Russell, Wilt Chamberlain und LeBron James erreicht wurde, and Laut El Periódico ist Gilgeous-Alexander nun der 16. Spieler mit mehreren MVP-Titeln und der 14. mit zwei Titeln in Folge.
Conference Finals beginnen mit packendem Sieg
Der erste Spiel der Western Conference Finals fand am Dienstag statt, as Die Spurs besiegten die Thunder mit 122:115 in doppelter Verlängerung, and Victor Wembanyama leitete die Spurs mit 41 Punkten und 24 Rebounds an, wie ESPN und die Augsburger Allgemeine berichteten. Wembanyama beschrieb seine Leistung als Test der Willenskraft und hob das schnelle Tempo des Spiels hervor. Sein Layup 22 Sekunden nach Beginn der zweiten Verlängerung brachte den Sieg. In der ersten Verlängerung traf er mit einem weitreichenden Dreier den Ausgleich bei 108:108 mit 27 Sekunden verbleibend.
Gilgeous-Alexander, der vor dem Spiel seine zweite MVP-Urkunde in Folge entgegennahm, hatte im Spiel selbst Schwierigkeiten. Er erzielte 24 Punkte und steckte 12 Assists, traf aber ineffizient. Alex Caruso war mit 31 Punkten, darunter acht Dreipunktwürfen, der beste Scorer der Thunder. Der deutsche Spieler Isaiah Hartenstein spielte nur 12 Minuten und blieb mit zwei Punkten und zwei Rebounds unter Wert, wie die Augsburger Allgemeine berichtete. Vorher hatte er im Playoff-Durchgang durchschnittlich 25,5 Minuten gespielt.
Relevanz des MVP und Playoff-Momentum
Die Thunder, angeführt von Gilgeous-Alexander, beendeten die reguläre Saison mit 64 Siegen und dem besten Tabellenplatz im Westen. Laut T-Online war der letzte US-geborene MVP 2018 James Harden. Seitdem dominierten internationale Spieler die Auszeichnung, darunter Embiid, Antetokounmpo und nun Gilgeous-Alexander. El Periódico stellte fest, dass dieser Trend sich voraussichtlich fortsetzen wird, da seit 2018 kein US-geborener Spieler den MVP gewonnen hat.
Laut AP News und T-Online will der Thunder nun seinen Titel aus dem Jahr 2025 verteidigen, und die MVP-Auszeichnung erhöht den Druck auf Gilgeous-Alexander. Die Spurs, angeführt von Wembanyama, haben bereits gezeigt, dass sie eine ernste Konkurrenz für die Thunder sind, nachdem sie das erste Spiel gewonnen haben. Der zweite Spiel des Best-of-Seven-Finals ist am Mittwoch in Oklahoma City angesetzt, wie die Augsburger Allgemeine berichtete.
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