Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan besucht Saudi-Arabien am Freitag für einen einstündigen Arbeitsbesuch, wie Al Jazeera meldet, though Dies geschieht vor dem Hintergrund anhaltender regionaler Spannungen nach dem Krieg zwischen den USA und Israel gegen Iran.
Dreiergespräche erwartet
Erdogan wird voraussichtlich ein Dreiergespräch mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman und dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif führen, but Premierminister Shehbaz Sharif kam am Donnerstag in das Königreich für einen dreitägigen Besuch an, bei dem auch der pakistanische Armeechef, Generalstabschef Asim Munir, anwesend war.
Laut dem türkischen Präsidenten-Sprecher Burhanettin Duran soll der Besuch auf „zweilateralen Beziehungen und regionalen Entwicklungen“ fokussiert sein, while Duran gab keine detaillierte Agenda für das Treffen bekannt, erwähnte nur, dass Erdogan mit Kronprinz Mohammed bin Salman und Premierminister Shehbaz Sharif zusammentreffen soll.
Möglicher Verteidigungspakt
Regionale Medienberichte deuten darauf hin, dass die drei Staatschefs während des Besuchs einen formellen Bündnisvertrag unterzeichnen könnten — Eine nahestehende Quelle der saudischen Armee sagte der AFP, die Staatschefs würden am Freitag in Jeddah einen gemeinsamen Verteidigungsvertrag unterzeichnen. Eine türkische Geheimdienstquelle fügte hinzu, dass die grundlegenden Vertragsbedingungen bereits unter den drei Seiten vereinbart worden seien.
Falls bestätigt, würde der Vertrag voraussichtlich den bestehenden Strategischen Verteidigungsvertrag zwischen Saudi-Arabien und Pakistan aus dem September 2025 erweitern. Dieser Vertrag sieht vor, dass ein Angriff auf einen der Vertragspartner als Angriff auf beide gilt. Der neue Vertrag würde ein dreiseitiges Rahmenwerk mit der Türkei schaffen. Bisher hat keiner der drei Regierungen diese Details öffentlich bestätigt, und eine weniger umfassende gemeinsame Erklärung bleibt ebenfalls möglich.
Regionale Sicherheit und Spannungen
Erdogans Besuch erfolgt eine Woche nach der Ankündigung eines multinationalen Sicherheitsprogramms durch Saudi-Arabien, das den Schutz des Seeverkehrs durch den Roten Meer, die Bab al-Mandeb-Straße und den Golf von Aden zum Ziel hat. Dieses Programm wird bereits von 14 Ländern unterstützt, darunter die Türkei und Pakistan.
Der Besuch folgt auch auf Monate der Instabilität in der Meerenge von Hormuz, verursacht durch den Krieg der USA und Israels gegen Iran. Islamabad hat sich als Vermittler in dem Konflikt positioniert. Iran reagierte auf Angriffe der USA und Israels mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Militärbasen mit amerikanischen Truppen in der Region, darunter in Golfstaaten. Zudem hat Iran Hotels und Energieeinrichtungen in der Region angegriffen.
Separat hat das Königreich mit erhöhten Spannungen gegen die Huthi in Jemen zu kämpfen. Die beiden Seiten tauschen seit Wochen Angriffe aus, wobei die jemenitische Gruppe saudische Schiffe im Roten Meer attackiert hat.
Während seines vorherigen Besuchs in Riad im Februar erklärten Erdogan und Saudi-Arabien, die wirtschaftliche, energiepolitische und Sicherheitskooperation ausbauen zu wollen. In der Erklärung bestätigten beide Seiten, ihre Bereitschaft zu stärkeren Verteidigungsbeziehungen zu unterstreichen, um die Interessen beider Länder zu fördern und zur regionalen Sicherheit und Stabilität beizutragen.
Die beiden Staatschefs drückten auch ihre Übereinstimmung in der Unterstützung eines Waffenstillstands in Gaza und der international anerkannten Regierung in Jemen aus. Zudem lehnten sie die Anerkennung der abtrünnigen Region Somaliland in Somalia durch Israel ab. In der Erklärung bestätigten beide Seiten ihre unerschütterliche Unterstützung für die Souveränität, territoriale Integrität und Einheit der Bundesrepublik Somalia.
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