Kernaussagen und Ausfälle
Robin Risser, der für Lens spielt, war eine der Entdeckungen der französischen Liga-Saison und gewann am Dienstag die Auszeichnung als bester Torhüter. Er spielte eine große Rolle bei Lens, das die zweitbeste Defensive in Ligue 1 aufstellte. Deschamps nominierte Risser als Nummer drei hinter Mike Maignan und Brice Samba. Deschamps rief auch Jean-Philippe Mateta von Crystal Palace in sein 26-Mann-Team, anstelle von Randal Kolo Muani. Kolo Muani war vor vier Jahren eine letzte Ergänzung im Kader der französischen WM-Elf und traf im Halbfinale gegen Marokko.
Frankreich wurde in Gruppe I gelost und trifft in der Gruppenphase auf Senegal, Irak und Norwegen. Laut Deschamps war die sportliche Leistung das Hauptkriterium für die Auswahl. Er sagte, Lucas Chevalier könne enttäuscht sein, habe aber seit mehreren Monaten nicht gespielt. In der Zeit, in der er Spielzeit hätte sammeln können, bekam er keine. Deschamps verfügt über einen beeindruckenden Angriffsspielerraum, darunter Kylian Mbappé, Ballon-d’Or-Gewinner Ousmane Dembélé, aufsteigender Star Désiré Doué, Michael Olise, Rayan Cherki und Maghnes Akliouche.
Auswahlkriterien und Mannschaftsdynamik
Deschamps betonte in seinen Äußerungen die Bedeutung von Ambition und Bescheidenheit. „Ich habe Ambition, und ich will, dass die Spieler sie ebenfalls haben“, sagte er. „Aber ich will nicht, dass wir unsere Bescheidenheit verlieren. Ich will nicht verstecken und sagen, wir seien nicht unter den Teams, die das Potenzial haben, Weltmeister zu werden. Aber es gibt acht, vielleicht zehn Mannschaften, die das behaupten können. Es ist nicht durch Rufen: ‚Wir sind die Besten, wir sind die Stärksten.‘“
Die Kaderverkündung wurde von Montag, dem 13. Mai, auf Dienstag, den 14. Mai, verschoben, weil das Spiel Lens gegen PSG auf Mittwoch verlegt wurde. FIFA hat den 25. Mai als Freigabetermin für Clubs festgelegt, damit die Nationalspieler in die Vorbereitung gehen können, außer bei Spielern, die in Endrunden eingesetzt werden. Der Plan sieht vor, dass die Spieler zwei bis drei Tage mit der Familie verbringen, bevor sie sich am 27. oder 28. Mai in Clairefontaine wieder treffen. Frankreich spielt am 4. Juni in Nantes gegen die Elfen von Kiew, bevor es am 8. Juni in Lille gegen einen noch unklaren Gegner antritt, der durch Qualifikationsspiele entschieden wird. Die Mannschaft fliegt am 10. Juni nach Boston, sechs Tage vor dem Auftaktspiel am 16. Juni in New Jersey gegen Senegal.
Spielerreaktionen und Erwartungen
Mateta, der zum ersten Mal bei einer WM dabei ist, nannte es einen „Traum aus der Kindheit“ und drückte seine Aufregung über die Chance aus. „Es ist ein Traum aus der Kindheit, so etwas wie: ‚Ich kann für die französische Nationalmannschaft treffen.‘“, sagte er. „Selbst für Sie als Journalist ist das etwas Besonderes, und jeder möchte doch daran teilhaben, oder? Stellen Sie sich also als Spieler vor. Wenn ich dem Team helfen kann, bin ich der glücklichste Mensch auf der Welt.“
Frankreich beginnt am 16. Juni gegen Senegal (Gruppe I) mit seinem WM-Abenteuer. Die Turnierserie umfasst 48 Mannschaften, wovon 8,5 direkte Plätze nach Asien gehen. Dieses Vorgehen wird als Versuch interpretiert, China, den riesigen Markt, für die Endrunde zu gewinnen. Mit dieser WM wurde ein „dynamisches Preissystem“ eingeführt, bei dem sich die Ticketpreise in Echtzeit mit steigender Nachfrage erhöhen. Analysten berichten, dass die Preise für Endspiele um das Siebenfache gestiegen sind im Vergleich zu vier Jahren zuvor.
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