Laut L’Équipe ermöglichte der Sieg Frankreichs gegen die Elfenbeinküste Argentinien, die Spitzenposition in der FIFA-Rangliste zurückzugewinnen, obwohl das argentinische Team seit dem 1. April kein Spiel bestreitet. Spanien, das gegen Irak (1:1) unentschieden spielte, rückte auf den zweiten Platz vor, vor Frankreich, das zwei Plätze verlor, Die Rangliste wird sich in den kommenden Tagen wahrscheinlich weiter verändern, während sich die Teams auf die WM 2026 vorbereiten, die vom 11. Juni bis zum 19. Juli stattfindet.

Historischer Kontext der FIFA-Rangliste und WM-Erfolg

Interessant ist, dass der amtierende Tabellenführer vor einer WM seit Einführung der Rangliste im Jahr 1993 noch nie den Turniersieg errungen hat. Am nächsten kam Brasilien 2002, das kurz vor Beginn des Turniers am 1. Juni, einen Tag nach dem Start – erneut die Tabellenspitze erreichte. Damals war Frankreich der aktuelle Champion und hielt die führende Position.

WM 2026: Potenzielle Gruppen für Frankreich

Laut RMC Sport ist Frankreich aktuell Gruppe I an der Spitze und wird am Freitag in Boston gegen Norwegen antreten. Sollte sich diese Position halten, wird das Team im Achtelfinale gegen einen der acht besten Drittplatzierten antreten. Die WM 2026, auf 48 Mannschaften erweitert, beinhaltet eine zusätzliche Achtelfinalrunde, in der die beiden besten Teams aus jeder der zwölf Gruppen sowie die acht besten Drittplatzierten antreten.

Eine der wahrscheinlichsten Begegnungen für Frankreich ist ein Viertelfinalspiel gegen Schweden. Laut der Website Football Meets Data hat ein solches Spiel eine Wahrscheinlichkeit von 48,6 Prozent. Dies basiert auf der aktuellen Leistung der Mannschaften in Gruppe F, in der Schweden aktuell auf dem dritten Platz steht.

WM 2026 beginnt mit wichtigen Spielern und Teams im Einsatz

Laut OneFootball startete die WM 2026 mit dem Gastgeberland Mexiko, das im Auftaktspiel Südafrika mit 2:0 besiegte. Im zweiten Spiel des Turniers kam Südkorea vom 1:0 Rückstand zurück und gewann mit 2:1 gegen die Tschechische Republik, wobei Hwang In-Beom ein Tor erzielte und assistierte.

Auch Kanada wird sich in der WM beweisen, wobei das Team am Freitag in Toronto gegen Bosnien-Herzegowina antritt. Jonathan David, ehemaliger Spieler von Lille und dritter auf der Vereinsbestenliste, wird für das kanadische Team auflaufen. Dies ist die zweite WM in Folge für Kanada, was in der Geschichte des Landes bislang nicht vorgekommen ist und insgesamt die dritte Teilnahme.

Kanadas Trainer Jesse Marsch bringt Erfahrung aus seinen Stationen bei RB Salzburg, RB Leipzig und Leeds United mit. Sein Ansatz könnte entscheidend sein für die Leistung des Teams in den Anfangsphasen des Turniers.