FX hat eine limitierte Serie namens „Legends“ in Auftrag gegeben, bei der sich zum ersten Mal in über zehn Jahren der größte Teil des „Sons of Anarchy“-Ensembles wieder vereint, berichtet Variety. Die Serie wird Charlie Hunnam, Ron Perlman, Katey Sagal, Maggie Siff, Mark Boone Junior, Tommy Flanagan, Kim Coates und Theo Rossi beherbergen, die zuvor in der Outlaw-Biker-Drama-Serie mitgespielt haben.

Die Grenzen zwischen Leben und Kunst verschwimmen

Die Zusammenfassung der Serie besagt, dass sich die „Sons of Anarchy“-Crew nach mehr als einer Dekade auf einem Fan-Treffen wiederfindet. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Leben und Kunst, als die gebrochene Brüderlichkeit mit einer realen Bedrohung konfrontiert wird, die gefährlicher ist als alles, was sie in ihrer Serie erlebt haben. Die Handlung deutet auf eine meta-narrative Auseinandersetzung mit der Originalserie hin, wobei der Fokus auf den realen Beziehungen der Schauspieler und den Herausforderungen liegt, die sie außerhalb der fiktiven Welt von „Sons of Anarchy“ bewältigen müssen.

Charlie Hunnam und Jonathan Groff entwickeln die Serie

Charlie Hunnam entwickelte die Serie gemeinsam mit Jonathan Groff, der unter anderem an „black-ish“ und „How I Met Your Mother“ gearbeitet hat. Beide werden als Executive Producer tätig sein, ebenso wie Rob Mac, Nicholas Frenkel und Jackie Cohn. Die Serie wird von FX Productions und 20th Television produziert. Hunnam, der zuvor in der Originalserie als Jax Teller spielte, hat sich in den letzten Jahren vermehrt für kreative Produktionen interessiert.

„Als Charlie uns seine inspirierte Idee präsentierte, sprangen wir sofort auf seine mutige und unterhaltsame Vision an“, sagte Nick Grad, Präsident von FX Entertainment. „Charlie zeigt seine gesamten Talente als Schauspieler, Schriftsteller und Executive Producer, indem er die echte Brüderlichkeit auf eine Reise schickt, die sowohl eine Hommage an die Serie als auch eine amüsante meta-narrative Abweichung von dem ist, was die Fans glauben zu kennen.“

Das Erbe von ‘Sons of Anarchy’ bei FX

„Sons of Anarchy“, von Kurt Sutter geschrieben, war einer der größten frühen Erfolge von FX, als der Sender vor fast 20 Jahren in das Geschäft mit originalen Drehbuchserien einstieg. Die Serie startete 2008 und lief über sieben Staffeln mit fast 100 Episoden. Ihr Erfolg trug wesentlich dazu bei, dass sich FX als etablierter Player im Bereich der Drehbuchserien etablierte und neue Schauspieler einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machte.

Hunnam hat sich seitdem in seiner Karriere weiterentwickelt. Er erhielt kürzlich seine erste Emmy-Nominierung für seine Rolle in der Netflix-Anthologiereihe „Monster: The Ed Gein Story“. Neben „Sons of Anarchy“ spielte er in der Apple-Serie „Shantaram“ sowie in Serien wie „Queer as Folk“ und „Undeclared“. In Filmen war er unter anderem in „The Gentlemen“, „Pacific Rim“, „True History of the Kelly Gang“, „Rebel Moon – Part One: A Child of Fire“ und „The Lost City of Z“ zu sehen.

Die neue limitierte Serie markiert eine bedeutende Rückkehr für das „Sons of Anarchy“-Ensemble, das sich seit dem Ende der Serie im Jahr 2014 nicht mehr in voller Besetzung vereint hat. Mit einem Fokus auf meta-narrative Elemente und realen Konflikten verspricht die Serie, die Nostalgie der Originalserie mit einer frischen, zeitgemäßen Betrachtung der Charaktere und ihrer Beziehungen zu verbinden.