Hayden Panettiere blieb trotz Sorgen um ihre Gesundheit warm und professionell während der Dreharbeiten zu ihrem 2025 erschienenen Film ‘A Breed Apart’, wie Regisseur Griff Furst berichtet. Der Film war ihr letztes Projekt vor ihrem Tod am 16. August 2026.

Sorgen auf der Drehlocation

Furst, der den Film gemeinsam mit seinem Bruder Nathan Furst inszenierte, sagte, er habe etwas Ungewöhnliches bemerkt, als Panettiere zur Produktion kam. Laut seiner Aussage hatten bereits Mitglieder des Sicherheitsteams des Films Bedenken angemeldet, nachdem sie Panettiere vom Flughafen abgeholt hatten.

Der Regisseur traf später Panettiere und ihrem damaligen, aber unbeständigen Partner Brian Hickerson. Furst erinnerte sich, dass Hickerson die Tür öffnete, während Panettiere offensichtlich krank aussah, aber dennoch begeistert von dem Projekt war. ‘Ich wusste, dass sie unglaublich talentiert war, also war ich begeistert, als sie sich für diesen Film entschied, den wir drehten’, sagte Furst in einem Instagram-Video.

Komplizierter Hintergrund

Furst sagte, er habe im Laufe seiner Karriere viele Schauspieler kennengelernt und sei davon überzeugt, dass Panettiere in ihrer Situation kämpfte, als er sie auf der Drehlocation traf. Er beschrieb die Atmosphäre um sie herum als ‘ziemlich düster’, wobei er absichtlich auf Spekulationen über die genauen Gründe ihres Zustands verzichtete.

Diese Aussagen erregten Aufmerksamkeit, da Panettiere eine komplizierte Beziehungsgeschichte mit Hickerson hatte. Das Paar begann 2018 zu daten und hatte eine unbeständige Beziehung, die bis in die frühen 2020er Jahre andauerte. Panettiere hatte zuvor Hickerson körperliche und emotionale Misshandlung vorgeworfen.

Hickerson gab 2021 einen Einwand nicht ab, um zwei schwerwiegende Anklagen wegen Gewalt gegen Ehepartner, Mitbewohner, Freundin oder Eltern von Kindern zu begehen. Er verbüßte 33 von 45 Tagen Haft. Andere Anklagen, die mit früheren Vorwürfen zusammenhingen, wurden im Strafverfahren fallengelassen.

Panettiere sprach später öffentlich über ihre Beziehung und ihre Auswirkungen. Im Jahr 2026 berichtete sie in ihrem Memoir ‘This Is Me: A Reckoning’ über ihre Erfahrungen und beschrieb das Gefühl der Schmach, das sie bei einer Beziehung mit Gewalt erlebte.

Nach dem Tod

Furst sagte, er habe gehofft, dass Panettiere sich nach der Veröffentlichung ihres Memoirs und ihrer öffentlichen Gespräche über ihr Leben langsam erholt habe. Er enthüllte außerdem, dass sie über eine mögliche weitere Zusammenarbeit gesprochen hätten, was ihren Tod besonders schwer für ihn machte.

Der Regisseur beschrieb Panettiere als ‘eine Kraft, mit der man rechnen muss’ und sagte, das Talent, das er bewunderte, war während der Produktion immer noch offensichtlich, auch wenn er das Gefühl hatte, dass etwas sie daran hinderte, leicht zu erreichen.

Panettiere starb in einem Apartmentkomplex in Greenville, South Carolina. Die Polizei teilte mit, dass die vorläufige Untersuchung keinen Hinweis auf Fremdeinwirkung oder verdächtige Umstände ergab, während die offizielle Todesursache weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen ist.

Hickerson war angeblich am Tatort nach Panettieres Tod anwesend. Sein Aufenthalt hat aufgrund ihrer Geschichte erneut Aufmerksamkeit erregt, obwohl sein Anwesenheit allein keinen Zusammenhang mit ihrem Tod herstellt.

Panettiere war vor allem für ihre Darstellung von Claire Bennet in ‘Heroes’ und Juliette Barnes in ‘Nashville’ bekannt. Sie kehrte als Kirby Reed in ‘Scream VI’ zurück und spielte in ‘A Breed Apart’, der 2025 veröffentlicht wurde.