Iran hat die Spannungen verschärft, indem es drei Schiffe im Golf von Hormuz festnahm, einem lebenswichtigen Seeweg, der etwa ein Fünftel der globalen Ölvorräte transportiert. Dazu zählen das panamaische Euphoria, das MSC Francesca und das unter liberianischer Flagge fahrende Epaminondas. Nach einem vorübergehenden Waffenstillstand, der den Handel über die Wasserstraße wieder aufnehmen sollte, hat die islamische Republik nun erneut militärische Aktionen begonnen. Laut The Daily Beast begann Trump den Konflikt am 28. Februar.
Trump und die öffentliche Kritik
Trump hat auf Truth Social behauptet, Iran wolle den Golf von Hormuz geöffnet halten, um täglich 500 Millionen Dollar zu verdienen. „Vor vier Tagen wurden mir gesagt: ‚Herr Trump, Iran will den Golf sofort öffnen‘, schrieb er. ‚Aber wenn wir das tun, kann es keinen Deal mit Iran geben, außer wir zerstören den Rest ihres Landes, einschließlich ihrer Führer!‘ Laut The Daily Beast versucht der Präsident, den Konflikt schnell zu beenden, da die öffentliche Kritik wächst.
Trump hat eine Zustimmungsquote von lediglich 37 Prozent, und der Krieg ist bei Wählern äußerst unbeliebt. Zwei Drittel der Bevölkerung kritisieren seine Umgangsweise mit der Krise. Laut der gleichen Quelle nähern sich die Zwischenwahlen, bei denen die Demokraten derzeit mit fast sechs Prozentpunkten Vorsprung um die Kontrolle im Repräsentantenhaus und Senat kämpfen.
Pro-iranische Propaganda und politische Satire
Eine Reihe von pro-iranischen Videos, oft als „slopaganda“ bezeichnet, hat im Internet an Popularität gewonnen. Die bekannteste Serie, „One Vengeance for All“, zeigt Trump und Benjamin Netanyahu vor den strategischen militärischen Aktionen Irans fliehen. Diese Videos, produziert von einer anonymen Studiengruppe namens Explosive News und von russischen und iranischen Regierungsaccounts unterstützt, zeigen eine Erzählung vom amerikanischen Niedergang und der iranischen Stärke. Laut The New Republic wurden die Videos als „abscheulich, meisterhaft und viral“ beschrieben.
Die Serie enthält Szenen, in denen die US-Armee Personal und Ausrüstung verliert, Kapitalmärkte zusammenbrechen und Särge aufgestapelt werden. Ein Video verknüpft Trumps Handeln mit dem Epstein-Skandal und zeigt ihn in Panik über seine Schuld, wobei er den Iran-Konflikt als Ablenkung nutzt. Laut The New Republic kombinieren diese Videos karikierende Bilder mit intensiver ideologischer Botschaft und bieten eine satirische Darstellung der US-Politik.
Trump und die Beziehung zu Saudi-Arabien
Der Mord an dem Journalisten Jamal Khashoggi in der saudischen Botschaft in Istanbul hat internationale Aufmerksamkeit erregt und westliche Regierungen unter Druck gesetzt. Laut diazvillanueva.com versucht die saudische Regierung, Schuld abzuleugnen, und behauptet, der Vorfall sei das Ergebnis von Verhören und nicht von direkter Beteiligung. Dennoch hat der Fall die US-Politik stark beeinflusst, insbesondere aufgrund von Trumps engen Beziehungen zum saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman.
Trumps erster offizieller Auslandsbesuch fand 2017 in Riad statt, ein Schritt, der als Ausrichtung der USA an Saudi-Arabien gegen Iran gesehen wurde. Laut der gleichen Quelle war diese Allianz nicht ohne Kontroversen. Die saudische Regierung wird wiederholt wegen Menschenrechtsverletzungen kritisiert, darunter der Krieg im Jemen und die willkürliche Inhaftierung des libanesischen Premierministers Saad Hariri in Riad. Trotz Bemühungen, ein modernes Bild zu vermitteln, bleibt die Regierung tief in ihrer theokratischen und strengen Struktur verankert.
Trump hat auch Kritik wegen seiner Beziehungen zu Saudi-Arabien erregt, insbesondere da der Khashoggi-Fall die Risiken solcher Partnerschaften verdeutlicht hat. Die Regierung wurde dafür kritisiert, den Vorfall herunterzuspielen und weiterhin enge Beziehungen zum Kronprinzen zu unterhalten, obwohl Beweise für seine Beteiligung anwuchsen. Laut diazvillanueva.com hat Trumps Umgang mit der Angelegenheit seine politische Stellung geschwächt, insbesondere angesichts der bevorstehenden US-Zwischenwahlen.
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