Iran hat der USA vorgeworfen, „wichtige“ Mitglieder des Hintergrundpersonals des nationalen Fußballteams die Einreise zu verweigern, berichtet die BBC; Dies geschah Stunden nachdem Washington bestätigt hatte, dass Iran-Fußballer erlaubt worden war, zum bevorstehenden WM-Turnier zu reisen.
Visa für Spieler und notwendiges Personal erteilt
US-Beamte teilten mit. Dass am Freitag Visa an Spieler und „notwendiges Betreuerpersonal“ erteilt wurden, zehn Tage vor Irans Eröffnungsspiel in Los Angeles am 15. Juni. Zudem erklärten sie. Iran dürfe das System nicht „missbrauchen, um Terroristen unter falschen Voraussetzungen in die USA zu schleusen“.
Vorwurf politischer Einmischung
Das iranische Generalkonsulat in Istanbul beschuldigte die USA, durch die Weigerung, weitere Visa für einen „großen Teil der Verwaltungs- und Exekutivpersonalien“ sowie „technischen Berater“ zu erteilen, politisch voreingenommen in den Sport eingegriffen zu haben. Eine Erklärung bezeichnete die US-Mitteilung als „Verdeckung“, und fügte hinzu: „Sie haben nun die bewusste und diskriminierende Behandlung des iranischen Nationalfußballteams auf das höchste Level gesteigert.“
Iranische Konsulatsbeamte forderten die FIFA, die Weltfußballverwaltung, auf, sich einzumischen. Iranische staatliche Medien berichteten, dass der Präsident des Fußballverbandes und sein Stellvertreter unter denen waren, denen die Einreise in die USA verweigert wurde.
Historischer Kontext der WM
Die WM 2026, die von den USA, Kanada und Mexiko gemeinsam ausgerichtet wird, beginnt am 11. Juni. Iran sicherte sich seinen Platz, indem es im März 2025 Gruppensieger wurde, fast ein Jahr vor dem Ausbruch des Krieges. Es wird das erste Mal sein, dass ein Gastgeberland das Team eines Landes empfängt, mit dem es im Krieg steht.
Am vergangenen Wochenende hatte der US-Außenminister Marco Rubio dem Kongress mitgeteilt, dass Iran nicht erlauben würde, Personen in die Delegation einzubeziehen, die mit den Revolutionsgarden verbunden seien – einer mächtigen Streitkraft der iranischen Streitkräfte. Mehrere Spieler im iranischen Kader haben ihre verpflichtende Militärdienstzeit bei dieser Einheit abgeleistet.
Iran spielt zudem noch gegen Belgien in Kalifornien und gegen Ägypten in Seattle in den beiden anderen Gruppenspielen.
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