Srinagar, 25. Februar — Der Direktor der Polizei (DGP) von Jammu und Kashmir, Nalin Prabhat, leitete am 25. Februar eine detaillierte Sicherheitsprüfung in Budgam, in der der aktuelle Sicherheitszustand und die operativen Vorbereitungen im Bezirk bewertet wurden. Das Treffen, das im Polizeihauptquartier von Budgam stattfand, hatte zum Ziel, bestehende Bedrohungen durch Separatistengruppen und Terrororganisationen in der Region zu adressieren.

Sicherheitsprüfung und operativer Vorbereitungsstand

Das Sicherheitsgespräch umfasste hochrangige Polizeibeamte wie den stellvertretenden DGP für Koordination S.J.M. Geelani, den IGP für den Kashmir-Zone V.K. Bird und den DIG für den Zentralen Kashmir-Bezirk Rajeev Pandey. Anwesend waren auch der SSP von Budgam Nikhil Borkar, der stellvertretende SP von Budgam, alle SDPOs, DySsP SOG, SHOs, DOs und andere hochrangige Beamte aus dem Bezirk Budgam.

Der SSP von Budgam berichtete über eine umfassende Auswertung der Anti-Terror-Operationen, der Verwaltung von Recht und Ordnung, Strategien zur Kriminalprävention und Bemühungen, den Drogenhandel in der Region zu unterdrücken. Das Treffen konzentrierte sich darauf, die Effektivität der Flächendominanzpläne und den allgemeinen Sicherheitszustand in Budgam zu bewerten.

Aufruf zu modernen Taktiken und Informationsbeschaffung

Der DGP Prabhat betonte die Notwendigkeit von handlungsorientierten Informationen und einer nachhaltigen operativen Dynamik im Kampf gegen den Terrorismus. Er rief zu nicht-traditionellen und modernen Taktiken auf, um pakistanisch unterstützte Terroristen zu neutralisieren, und hob die aktuellen Herausforderungen durch Separatisten-Netzwerke im Bezirk hervor.

Laut dem DGP sollten die Beamten unkonventionelle Strategien anwenden, um das Terror-Ökosystem in Budgam zu zerschlagen. Er drängte die Beamte in den Feldstationen, wachsam zu bleiben und sicherzustellen, dass die Informationsbeschaffung weiterhin eine Priorität bleibt, um sich gegen sich entwickelnde Bedrohungen zu schützen.

Während des Treffens wies der DGP die Polizeibeamten an, sich auf die Identifizierung und Zerstörung der Unterstützungsnetzwerke von Terroristen zu konzentrieren. Er betonte, dass das Zerstören dieser Netzwerke für die Erreichung langfristiger Friedens- und Stabilitätsgewährung im Bezirk unerlässlich sei.

Stärkung der Koordination und Öffentlichkeitsbeteiligung

Um das allgemeine Sicherheitskonzept zu stärken, betonte der DGP die Bedeutung einer nahtlosen Koordination mit anderen Behörden wie den Nachrichtendiensten und paramilitärischen Kräften. Er hob die Notwendigkeit effektiver Flächendominanzpläne und kontinuierlicher Überwachung traditioneller Anhänger von Separatistengruppen hervor.

Im Hinblick auf Recht und Ordnung betonte der DGP die Bedeutung präventiver Maßnahmen gegen Unruhestifter und die Notwendigkeit, friedliebende Bürger in die tägliche Polizeiarbeit einzubeziehen. Er rief dazu auf, den Abstand zwischen Polizei und lokaler Bevölkerung zu verringern, um Vertrauen aufzubauen und die Zusammenarbeit zu verbessern.

Vor dem Abschluss des Treffens betonte der DGP erneut die Bedeutung der Aufrechterhaltung der Anti-Terror-Operationen in der Region und drängte die Beamten, sich der Aufgabe zu widmen, einen dauerhaften Frieden in Budgam zu schaffen.

Budgam war historisch gesehen ein Hotspot für Separatistentätigkeit, und kürzliche Nachrichtenberichte deuten auf eine verstärkte Bewegung von Milizionären in der Region hin. Laut lokalen Polizeidaten gab es seit Januar 2024 12 gemeldete Gewaltvorfälle in Budgam, bei denen 15 Menschen verletzt und drei Tote gemeldet wurden.

Analysten sagen, dass der aktuelle Fokus auf das Zerstören von Terror-Netzwerken mit breiteren Sicherheitsstrategien in Jammu und Kashmir übereinstimmt. Im Jahr 2023 startete die Landesregierung eine Reihe von Operationen, die darauf abzielen, transnationalen Terrorfinanzierung und Rekrutierungsnetzwerke zu unterbrechen, was in den letzten Monaten gewisse Erfolge erzielt hat.

Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht des Nationalen Kriminalregistrierungsbüros (NCRB) meldete J&K im Jahr 2023 ein 12-prozentiges Rückgang der terroristischen Vorfälle im Vergleich zum Vorjahr, obwohl die Region immer noch über 25 Prozent aller solcher Fälle im Land ausmacht.

Noch unklar bleibt, wie effektiv diese Strategien sich in langfristigen Frieden übersetzen lassen. Der DGP’s Fokus auf moderne Taktiken und Gemeinschaftsengagement deutet auf eine Veränderung der Polizeiprioritäten hin, was erhebliche Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit und regionale Stabilität in den nächsten Monaten haben könnte.