Die Cleveland Cavaliers haben in dieser Saison in einer mutigen Aktion den 26-jährigen Darius Garland gegen den 36-jährigen James Harden getauscht, um ihn mit dem 29-jährigen Donovan Mitchell zu verbinden. Laut ESPN soll das Duo die Last tragen, das Team als Nummer eins zu führen und eine tiefere Playoff-Partie zu erreichen. Mitchell betonte die Bedeutung eines Teamkollegen, der die Druckmomente einer Starrolle versteht: „Ich fühle mich gut, jederzeit miteinander sprechen zu können, egal ob gut oder schlecht.“

Playoff-Leistung und Ballverluste

Die Übergabe hat sich jedoch nicht direkt gelohnt — Im ersten Spiel gegen die Detroit Pistons verlor Harden sieben Bälle, mehr als seine sechs erfolgreichen Würfe. Laut Fear The Sword handelte es sich bei mehreren Ballverlusten um unvermeidbare Fehler, darunter eine Verletzung im Hinterfeld und ein verpasster Angriff gegen einen Verteidiger; Dies ist das dritte Mal in acht Playoff-Spielen, dass Harden mehr Ballverluste als Treffer erzielt hat, was Sorgen um die Angriffseffizienz der Cavaliers aufkommen lässt.

Hardens Spielstil hängt stark von der Distanzabdeckung und einer starken Perimeter-Abwehr ab. Das Action Network weist darauf hin, dass die aktuelle Startfünf der Cavaliers diese Art von Distanz nicht bietet, da Teams Spieler wie Dean Wade und Evan Mobley zulassen, Dreipunktwürfe zu versuchen, und sich stattdessen auf Harden und Mitchell konzentrieren. Diese Strategie beschränkt Hardens Fähigkeit, Angriffe zu initiieren, und macht den Angriff träge.

Mitchells Comeback und Wettquoten

Trotz der Schwächen zeigte Mitchell in Spiel 1 erste Anzeichen seines Comebacks. Laut dem Action Network erzielte er 23 Punkte bei 9 von 19 Würfen und wirkte energiegeladener als in früheren Runden. Analysten beobachten ihn nun als mögliche Hochscoring-Option im zweiten Spiel. Das Netzwerk empfiehlt Wetten auf 30+ Punkte, 35+ Punkte und sogar 40+ Punkte, da Mitchell in dieser Saison gegen die Pistons durchschnittlich 29,3 PPG erzielt.

Der Verlauf der Serie ist noch in den Anfängen. Laut Basketball-World.news erreichten die Cavaliers das Conference Semifinals nach einem harten Spiel 7 gegen die Raptors, bei dem Jarrett Allen eine entscheidende Rolle spielte. Die Pistons hingegen hatten einen härteren Weg, einen 1-3-Serie-Defizit und einen 22-Punkte-Halftime-Defizit im Spiel 6 überwanden, um ein entscheidendes Spiel 7 in ihrem Heimstadium zu erzwingen.

Der gemeinsame Leerraum und das gemeinsame Ziel

Sowohl Harden als auch Mitchell haben eine lange Playoff-Vergangenheit ohne Titel. Mitchell hat noch nie die Conference Finals erreicht. Laut ESPN México hoffen die Cavaliers, dass ihr gemeinsamer Leerraum – das Fehlen eines Titels, sie zu einer tiefen Playoff-Partie treiben wird. Trainer Kenny Atkinson stellte fest, dass die beiden Spieler von Anfang an eine natürliche Chemie gezeigt haben. „In dieser Liga geht es viel darum, wann du einen Spieler in seiner Karriere bekommst“, sagte Atkinson.

Die Frage ist nun, ob sie ihre gemeinsame Erfahrung in Erfolg ummünzen können. Harden gab zu, dass er besser mit dem Ball umgehen muss, und Mitchell scheint sein Formniveau wiederzufinden. Wenn die Cavaliers einen Angriffstil finden und Ballverluste minimieren können, könnte ihre Playoff-Reise noch unvergesslich werden.