Jon Bernthal hat 2024 eine herausragende Rolle gespielt, unter anderem in Christopher Nolans ‘The Odyssey’, Sony Pictures’ ‘Spider-Man: Brand New Day’ und einem Disney+-Special — Zudem machte er sich für das Bild der Pit-Bullen stark.
Zehn Jahre Marvel und neue Starts
Bernthal und Tom Holland arbeiteten erstmals 2015 an Marvel-Rollen zusammen, als sie für die Rolle des Punisher bzw, Spider-Man in der Historien-Drama ‘Pilgrimage’ Probeszenen aufnahmen. Nach zehn Jahren in ihren Rollen teilen sie sich erstmals in ‘Brand New Day’ das Bildschirm; Dies markiert Bernthals Debüt als Punisher in einem Marvel Cinematic Universe-Film, ein Meilenstein, den er sich seit Jahren erarbeitet.
Laut Variety beschrieb Bernthal das Arbeiten mit Holland als ‘wunderschön’ und ‘eine Runde, die sich schließt’, bedingt durch ihre gemeinsame Geschichte; Beide spielten auch in ‘The Odyssey’, inszeniert von Christopher Nolan, wo Holland Telemachos und Bernthal König Menelaus verkörperte. Wie Holland in Infobae betonte, trugen diese frühere Zusammenarbeit zu einer besonderen Synergie bei, die sich in ‘Brand New Day’ widerspiegelte.
Ein beschäftigtes Jahr im Film und Fernsehen
Bernthals 2024 war geprägt von einer Reihe prominenter Projekte. Neben ‘The Odyssey’ und ‘Brand New Day’ spielte er in der Netflix-Limited-Series ‘His and Hers’, schrieb und spielte mit im Disney+-Special ‘The Punisher: One Last Kill’ und war in einer Sonderfolge von FXs ‘The Bear’ zu sehen. Seine Broadway-Aufführung in ‘Dog Day Afternoon’ krönte sein erfolgreiches Jahr im Theater und Film.
Laut der Berichte von ‘The Undead Walking’ erhält ‘Brand New Day’ viel Kritikerlob und wird voraussichtlich ‘Avengers: Endgame’ am US-Kino übertrumpfen, Dies ist eine beachtliche Leistung für einen Film mit einem Charakter wie dem Punisher, der in der MCU bislang keine so prominente Rolle gespielt hat.
Engagement jenseits der Kamera: Bernthals Kampf gegen Vorurteile gegenüber Pit-Bullen
Außerhalb der Kamera ist Bernthal laut seiner Aussagen ein entschiedener Gegner der Vorurteile gegenüber Pit-Bullen. In einem Interview mit Complex bezeichnete er die Angst vor Pit-Bullen als ‘Hunderrassismus’ und verglich dies mit Vorurteilen gegenüber Menschen aufgrund von Hautfarbe oder sexueller Orientierung. Er betonte, dass das Verhalten eines Hundes von seinem Halter und seiner Erziehung abhängt, nicht von der Rasse.
Laut der ASPCA werden viele Pit-Bullen aus ästhetischen Gründen gezüchtet, was zu Verhaltensproblemen führen kann; Bernthal kritisierte, dass manche Pit-Bullen nur für ihr ‘toughes’ Image ausgewählt werden, ohne dass sie angemessene Pflege oder Ausbildung erhalten. Er hob die Bedeutung verantwortungsvollen Tierhalts und der Ausbildung hervor, um das Verhalten eines Hundes zu prägen.
‘Wenn dich ein Pit-Bull beißt, ist das ärgerlich’, scherzte Bernthal. ‘Aber sie beißen nicht wahrscheinlicher als ein Chihuahua oder eine andere Hunderasse.’
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