Mindestens 21 Menschen starben. Als ein überfüllter Reisebus in einem steilen, felsigen Abhang in ein Tal in indisch kontrolliertem Kashmir stürzte. Der Unfall ereignete sich um 8:30 Uhr (03:00 Uhr GMT) am Montag in der Nähe des Dorfes Kanote im Bezirk Udhampur im Jammu- und Kaschmir-Gebiet, wie die Kashmir News Service (KNS) berichtete.

Überfüllter Bus rammt ein Auto und stürzt in das Tal

Der Unfall betraf einen 42-Sitzer. Der mehr als 60 Passagiere transportierte, als er in einer scharfen Kurve im Berggebiet ein Auto rampte. Danach verlor der Bus die Kontrolle und stürzte etwa 30 Meter (100 Fuß) in das Tal unter ihm, wie der zivile Administrator Prem Singh gegenüber der Associated Press berichtete.

Singh sagte, dass 19 Passagiere am Unfallort starben, während zwei weitere nach ihrer Evakuierung im Krankenhaus verstarben; etwa 45 weitere wurden verletzt, einige in kritischen Zuständen, und werden in verschiedenen Gesundheitszentren behandelt. Laut einem Gesundheitsbeamten des Sub-District Hospitals (SDH) Ramnagar starben die meisten Opfer an schweren Kopfverletzungen und inneren Blutungen, wie KNS berichtete.

Premierminister kondoliert und kündigt finanzielle Unterstützung an

Der indische Premierminister Narendra Modi drückte sein Bedauern über den Unfall auf sozialen Medien aus und kündigte finanzielle Unterstützung für die Familien der Opfer an. „Ich drücke mein tiefes Mitgefühl für jene aus, die nahestehende Menschen verloren haben. Ich bete für eine schnelle Genesung der Verletzten“, sagte er auf X.

Der Unfall hat erneut die Gefahren des Straßenverkehrs in der Region unter Beweis gestellt; Indien hat einige der höchsten Unfallraten der Welt, bei denen jedes Jahr Hunderttausende getötet oder verletzt werden. Die meisten Unfälle werden auf rücksichtsloses Fahren, schlecht gewartete Straßen und veraltete Fahrzeuge zurückgeführt.

Problematische Landschaft und Überbelegung tragen zum Unglück bei

Der Unfall ereignete sich in einem abgelegenen und bergigen Teil von Jammu und Kaschmir, wo schmale Straßen und steile Hänge die Fahrbedingungen besonders gefährlich machen – der Bus war angeblich überbelegt und transportierte mehr als doppelt seine Kapazität, was möglicherweise zur Schwere des Unfalls beitrug.

Lokale Beamte bestätigten, dass der Bus von der Stadt Ramnagar in die Stadt Udhampur fuhr, als der Unfall geschah; die Kollision mit dem Auto in der scharfen Kurve führte wahrscheinlich dazu, dass der Bus die Kontrolle verlor und in das Tal stürzte.

Notdienste arbeiteten schnell, um die Verletzten zu evakuieren und sie in nahegelegene Krankenhäuser zu transportieren, obwohl die abgelegene Lage des Unfallorts für Rettungsteams erhebliche Herausforderungen darstellte. Viele der Verletzten waren bei ihrer Ankunft in den Krankenhäusern in kritischen Zuständen, wie lokale Gesundheitsbeamte berichteten.

Der Vorfall hat Diskussionen über die Notwendigkeit besserer Straßeninfrastruktur und strengeren Durchsetzung von Passagierbegrenzungen im öffentlichen Nahverkehr in der Region ausgelöst – obwohl Behörden in den letzten Jahren Schritte unternommen haben, um die Straßenverkehrssicherheit zu verbessern, zeigen solche Vorfälle weiterhin die Risiken, denen Pendler in Kaschmir ausgesetzt sind.

Modis Ankündigung finanzieller Unterstützung für die Familien der Opfer ist Teil eines umfassenderen Bemühens, jenen, die von solchen Tragödien betroffen sind, zu helfen – jedoch hängen viele Familien in der Region von Tageslöhnen und könnten nach einem solchen Unglück Schwierigkeiten haben, den Einkommensverlust zu überstehen.

Bislang haben die Behörden den genauen Grund des Unfalls noch nicht ermittelt, obwohl vorläufige Berichte darauf hindeuten, dass der überfüllte Bus und die Kollision mit dem Auto Hauptursachen waren. Eine Untersuchung wird angeblich durchgeführt, um festzustellen, ob rechtliche Schritte gegen den Busbetreiber oder den Fahrer eingeleitet werden.

Der Unfall hat erneut die hohe Anzahl an Straßenunfällen in Indien in den Fokus gerückt, die jedes Jahr das Leben von mehr als 200.000 Menschen fordert. Viele dieser Vorfälle werden auf schlechte Straßenbedingungen, rücksichtsloses Fahren und die Nutzung veralteter Fahrzeuge zurückgeführt.