Mindestens 25 Menschen starben bei einer Explosion in einer Feuerwerksfabrik in Tamil Nadu, Indien, berichtete BBC Tamil, vier weitere wurden schwer verletzt. Die Explosion ereignete sich am Sonntagabend in der Vanaja Fireworks Industry in Virudhunagar; die Fabrik sollte geschlossen sein, doch etwa 50 Arbeiter waren zu diesem Zeitpunkt im Gebäude, sagten Behörden.
Explosion und Opfer
Während der Rettungsarbeiten kam es zu einer zweiten Explosion, bei der 13 weitere Menschen verletzt wurden, allerdings ohne schwere Verbrennungen, sagte District Collector NO Sukhaputra gegenüber der Nachrichtenagentur ANI. Die Ursache der Explosion ist noch nicht bekannt, eine Untersuchung läuft.
Eine Augenzeugin. Die selbst verletzt wurde. Berichtete BBC Tamil. Dass etwa 25 Menschen im Vorbereich der Fabrik arbeiteten, als das Feuer ausbrach, wodurch mindestens drei Räume beschädigt und Teile des Gebäudes zu Trümmern zerstört wurden. Die Rettungsarbeiten. Die nun abgeschlossen sind, wurden erheblich behindert, da Feuerwerke weiterhin im Gebäude explodierten.
Untersuchung und rechtliche Schritte
Die Polizei meldete. Dass eine Anzeige gegen den Fabrikbesitzer und den Aufseher gestellt wurde, beide sind jedoch verschwunden; Vier Sondergruppen wurden eingerichtet, um sie zu finden und zu verhaften. Gleichzeitig wurden am Montag weiterhin Bemühungen unternommen, die Opfer zu identifizieren – Bezirksbeamte sagten, dass bislang 22 der 25 Toten identifiziert wurden, die meisten von ihnen Frauen.
Laut Berichten haben die Kräfte der Explosion mehrere Leichen so stark verbrannt, dass sie nicht mehr erkennbar waren; Dennoch sind Unfälle in Feuerwerksfabriken in Indien nicht ungewöhnlich; die Branche beliefert Hochzeiten, Feste und andere Zeremonien und steht seit langem unter Sicherheitskritik.
Während die Untersuchung weitergeht, werden Fragen zu möglichen Sicherheitsverstößen gestellt. District Collector Sukhaputra sagte gegenüber Reportern, die Fabrik dürfte am Sonntag nicht betrieben werden, und nannte es einen „ersten Verstoß“. Er fügte hinzu, dass sie eine gültige Lizenz besaß, doch weitere Prüfungen auf mögliche Verstöße seien im Gange.
Politische Reaktionen und Branchenbedenken
Das Unglück löste auch rasche Reaktionen von Politikern aus. Premierminister Narendra Modi bezeichnete es als „sehr beunruhigend“ und drückte sein Mitgefühl mit den Familien der Toten aus. Der Chefminister von Tamil Nadu, MK Stalin, sagte, die Tode hätten „große Trauer“ verursacht, und wies die Beamten an, sicherzustellen, dass alle notwendigen Hilfen bereitgestellt werden.
Das Ereignis hat erneut die fehlende Sicherheitsregelung in der Feuerwerksindustrie in den Fokus gerückt. Obwohl die Fabrik eine gültige Lizenz hatte, prüfen Beamte mögliche weitere Verstöße. Die Explosion, die während eines Zeitraums stattfand, in dem die Fabrik nicht betrieben werden sollte, hat Bedenken hinsichtlich der Durchsetzung von Vorschriften ausgelöst.
Feuerwerksfabriken in Indien befinden sich oft in dicht besiedelten Gebieten, was das Risiko solcher Vorfälle erhöht. Trotz wiederholter Aufrufe zu besseren Sicherheitsmaßnahmen betreiben viele Fabriken unter fragwürdigen Bedingungen weiterhin ihre Produktion. Die geringste Opferzahl bei solchen Vorfällen ist oft eine traurige Zahl, doch sie zeigt die anhaltenden Risiken in diesem Bereich.
Die Vanaja Fireworks Industry unterliegt nun einer Untersuchung, und das Ergebnis wird zeigen, ob es Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften gab. Das Ereignis hat erneut die Notwendigkeit von strengerer Aufsicht der Feuerwerksproduktion in Indien hervorgerufen.
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