Ein Erdrutsch an einer Goldgrube in Zamboye, Zentralafrikanische Republik, tötete mehr als 100 Menschen und begrub viele weitere unter Trümmern, berichten mehrere Quellen, Der Einsturz ereignete sich am Dienstagmittag und wurde in Videos auf sozialen Medien gezeigt, die einen Sandlawinen-ähnlichen Absturz zeigen, der die Minenarbeiter verschlang. Gervais Ganagoroh, ein Freiwilliger der Roten Kreuz, teilte der Associated Press mit, dass mehr als 100 Leichen geborgen worden seien — Eine hochrangige Funktionärin einer lokalen Bergbauvereinigung bestätigte diese Zahl Reuters.

Illegaler und unsicherer Bergbau

Souleymane Bi, der Stellvertreter des Bürgermeisters von Zamboye, erklärte, die Mine arbeite ohne ordnungsgemäße Vorschriften und dass die Zahl der Toten wahrscheinlich steigen werde. Die Grube wird als Handwerksbergbau beschrieben, bei dem Arbeiter tiefe Tunnel graben, ohne ausreichende Sicherheitsvorkehrungen. „Der Boden stürzte komplett ein und begrub die Menschen“, sagte Cedric Mbango, ein Arbeiter an der Stätte, der AFP. Er bezeichnete das Ereignis als „katastrophal“.

Bi fügte hinzu, dass die Tragödie „vorhersehbar“ gewesen sei, da die Minenarbeiter „tiefe Löcher für den Goldabbau“ ohne Sicherheitsvorkehrungen gegraben hätten, and Er drückte sein Mitgefühl für die jungen Arbeiter aus, die keine andere Wahl hatten, als unter solch gefährlichen Bedingungen zu arbeiten. Laut der Cameroon Tribune waren mindestens vier Bürger aus Kamerun unter den Toten.

Internationale und lokale Reaktion

Behörden in der ostkamerunischen Region bestätigten, dass mindestens drei ihrer Bürger als Opfer identifiziert wurden, Grégoire Mvongo, der Gouverneur der Region, teilte mit, er arbeite eng mit zentralafrikanischen Behörden zusammen, um die Folgen der Katastrophe zu bewältigen. Lokale Medien in der Zentralafrikanischen Republik berichteten, dass eine Untersuchung eingeleitet worden sei.

Retter arbeiten weiterhin daran, Leichen zu bergen und nach Überlebenden zu suchen, doch die Tiefe des Einsturzes und die instabile Erde machen die Rettungsarbeiten gefährlich, while Der zweite Staatsanwalt aus Baboua erklärte, dass der Einsturz vermutlich auf den Zusammenbruch mehrerer unterirdischer Tunnel zurückzuführen sei, in denen die Arbeiter gearbeitet hatten. Bislang wurden keine formellen Anklagen erhoben, doch das Ereignis hat zu Forderungen nach besseren Regulierungen und Sicherheitsstandards im Handwerksbergbau geführt.

Historischer Muster von Katastrophen

Dies ist nicht die erste große Bergbautragedie in der Zentralafrikanischen Republik; ein ähnlicher Vorfall ereignete sich im Mai dieses Jahres mit einer hohen Zahl an Toten. Die aktuelle Katastrophe zeigt die anhaltenden Risiken, denen sich die Minenarbeiter in der Region ausgesetzt sehen, die oft unter gefährlichen Bedingungen arbeiten, ohne Aufsicht. Das Fehlen von Regulierung und Durchsetzung hat zu einer Serie tödlicher Unfälle in der Goldindustrie geführt.

Behörden in der Zentralafrikanischen Republik und Kamerun haben sich Sorgen über die wachsende Zahl an Opfern im Bergbau ausgedrückt. Die Regierungen wurden aufgefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Arbeiter zu gewährleisten und legale Bergbauoperationen durchzusetzen. Derzeit liegt der Fokus auf den Rettungsarbeiten und der Untersuchung der Ursachen des Einsturzes.