Sechs Touristen und ein Pilot kamen bei einem Hubschraubereinsturz auf dem Mount Ololokwe in zentralen Kenia ums Leben, wie Behörden für Luftunfälle der BBC mitteilten.
Details des Unglücks
Das Department for Aircraft Accident Investigation sagte, die Nationalitäten des Piloten und der Passagiere seien noch nicht bestätigt.
Die Kenia Civil Aviation Authority (KCAA) teilte mit, dass der Unfall in der Provinz Samburu um 09:13 Ortszeit (06:13 GMT) stattfand.
Der Hubschrauber war auf einer Sightseeing-Tour von einer Wildschutzreserve in Loisaba zum Ewaso Nyiro unterwegs, einem Fluss, der mehrere Nationalreservate entlangläuft.
Such- und Rettungsmaßnahmen
Ein Online-Bild zeigt Rauch an der Unglücksstelle auf dem Mount Ololokwe.
Der kenianische Rote Kreuz-Verband teilte der BBC mit, dass der Ort noch nicht zugänglich sei, doch Dronen würden eingesetzt, um die Lage zu beurteilen.
Die KCAA sagte, der Unfall betraf einen Eurocopter EC130 B4 und koordinierte die Maßnahmen.
Ermittlungen und vorangegangene Vorfälle
Das Verkehrsministerium und das Air Accident Investigations Department würden die „Ermittlungen zu den Umständen des Unglücks“ leiten, fügte die Behörde hinzu.
Samburu ist ein beliebter Touristenort mit vielen privaten Wildschutzgebieten und bekannt für seine beeindruckende Landschaft.
Hubschraubereinstürze sind in Kenia nicht ungewöhnlich.
Im Februar starben bei einem Hubschraubereinsturz in der Rift Valley-Region Nandi sechs Menschen, darunter ein Mitglied des Parlaments.
Im Jahr 2024 starb der Militärchef, General Francis Omondi Ogolla, als ein Streitkräfte-Hubschrauber mit elf Insassen im Westen des Landes abstürzte, wobei nur zwei Überlebende blieben.
Im Juni 2021 kamen mindestens zehn Soldaten ums Leben, als ihr Hubschrauber in der Nähe der Hauptstadt Nairobi abstürzte, während er landete.
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