Ein riesiges Denkmal des Fußball-Stars Lionel Messi, das im vergangenen Jahr in Indien errichtet wurde, um seine Reise zu würdigen, „schaukelt im Wind“ und wird abgebaut, sagte ein Abgeordneter.
Statue als unsicher eingestuft
Arbeiter kletterten auf die 21 Meter hohe, golden gefärbte Statue in der ostindischen Stadt Kalkutta in Westbengalen und banden Seile um ihre Schultern, um sie zu sichern.
Die Skulptur, die den 38-jährigen Argentinier und Inter Miami-Spieler zeigt, wie er den WM-Pokal in die Höhe reckt, wurde im Dezember während Messis GOAT Tour (Greatest of All Time Tour) in Indien enthüllt.
Westbengalens Abgeordneter Sharadwat Mukherjee sagte, die Statue sei nicht mehr sicher.
„Die Statue des argentinischen Fußball-Legenden in der Stadt Kalkutta wurde von Ingenieuren der westbengalischen Regierung als unsicher eingestuft“, teilte er der Nachrichtenagentur AFP mit.
„Wir haben festgestellt, dass die Statue im Wind schwankt.“
Anstrengungen zur Sicherung
Am Mittwoch versuchten Arbeiter, die Statue mit Seilen zu sichern, die über einer belebten Straße thronen.
Mukherjee sagte, es sei unklar, wann die Statue abgebaut werde.
„Der Abbau hat sich als leichter gesagt als getan erwiesen“, sagte er; „Wir planen, die Statue so bald wie möglich abzubauen.“
Er sagte nicht, ob die Statue an einem anderen Ort wieder aufgestellt werden würde.
Fußball in Indien und Messis WM-Aussichten
Argentinien beginnt am 16. Juni seine WM-Kampagne mit einem Spiel gegen Algerien in Kansas City.
Messi hat seine Pläne, an der WM teilzunehmen, noch nicht offiziell bestätigt, wird aber weit verbreitet erwartet, zurückzukehren, was eine Rekord-Teilnahme an der WM wäre.
Er bleibt das Schlüsselstück des Teams, um den Titel zu verteidigen, den sie vor vier Jahren in Katar gewonnen haben.
Indien, ein Land mit 1,4 Milliarden Einwohnern, ist eine Cricket-Macht, kämpft aber auf dem Fußballfeld und rangiert auf Platz 142 in den FIFA-Rankings.
Fußball ist jedoch nach Cricket das zweitbeliebteste Sport in Indien, wie Forschungen des Datenunternehmens Nielsen am Mittwoch zeigten.
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