Mindestens 20 Menschen starben und fünf fehlen nach einem Feuer auf einem Containerschiff, das in einem chinesischen Hafen vertäut war, wie staatliche Medien am Donnerstag berichteten. Das Schiff, das als Ocean Melody identifiziert wurde, fährt unter der libyschen Flagge und lag zur Reparatur in der Werft Beihai Shipbuilding Co. im Hafen von Qingdao, einem wichtigen Schifffahrtszentrum an der nordöstlichen Küste Chinas. An Bord waren insgesamt 42 Personen, 12 konnten gerettet werden, wie die Xinhua News Agency meldete.

Details zum Vorfall

Ein Foto, das von der Xinhua News Agency veröffentlicht wurde, identifizierte das Schiff als Ocean Melody, das unter der libyschen Flagge fährt, wie die öffentliche Schiffsverfolgungsplattform VesselFinder angibt. Das Feuer brach während der Reparaturarbeiten in Qingdao aus, was Bedenken hinsichtlich der Seesicherheit und der Katastrophenschutzprotokolle aufwarf.

Chinas Präsident Xi Jinping gab „wichtige Anweisungen“ für die dringende Suche nach den vermissten Personen, wie staatliche Medien berichteten; In der offiziellen Erklärung des Präsidenten wurden jedoch keine konkreten Zahlen zu den Opfern genannt.

Internationale Reaktionen und Hintergrund

Während das Feuer in China die Schlagzeilen dominierte, wurden auch andere internationale Entwicklungen berichtet. Die US-Armee nannte den Namen eines Soldaten, der bei einem iranischen Angriff auf eine Basis in Jordanien getötet worden sein soll, was die Zahl der US-Toten seit Beginn des Krieges auf 18 erhöhte. Die amerikanischen Streitkräfte führten zudem in der elften Nacht in Folge Angriffe auf den Iran durch, nachdem der Iran angekündigt hatte, US-Assets in Kuwait, Bahrain und Jordanien sowie ein Schiff im Hormus-Straßengürtel am Dienstag angegriffen zu haben.

Verteidigungsminister Pete Hegseth teilte mit, dass der Krieg gegen den Iran bereits etwa 37,5 Milliarden Dollar kostete, wobei mehrere Quellen darauf hindeuteten, dass die Gesamtkosten deutlich höher sein könnten. Gleichzeitig erklärte der libanesisch-christliche Premierminister Nawaf Salam, dass Beirut auf einen „vollständigen israelischen Abzug“ aus besetzten Gebieten hinarbeite, während er eine Dörferbesichtigung unternahm, in die kürzlich die libanesische Armee verlegt wurde.

Weiterer geopolitischer Kontext

Der US-Außenminister Marco Rubio warnte davor, dass der iranische Forderung, den Hormus-Straßengürtel zu kontrollieren und Gebühren zu erheben, die Weltwirtschaft und das Prinzip der freien Schifffahrt gefährden könne, selbst in Asien. Diese Äußerungen erfolgten im Rahmen der angespannten Lage in der Region und der bestehenden Sorgen um die Sicherheit auf See.

Zurück in China unterstrich das Feuer auf dem Ocean Melody die Risiken, die mit Seetransporten verbunden sind, und zeigte die Notwendigkeit besserer Sicherheitsmaßnahmen – der Vorfall in Qingdao verdeutlicht die potenziellen Gefahren, denen Arbeiter und Besatzungen in der globalen Schifffahrtsbranche ausgesetzt sind.