Mississippi-Gouverneur Tate Reeves nutzte am Samstagabend soziale Medien, um LSU und ehemaligen Ole Miss-Coach Lane Kiffin nach dem 32:24-Sieg der Rebels über die Tigers zu verspotten. Der Sieg war Kiffins Rückkehr nach Oxford, Mississippi, wo er früher trainierte. Reeves postete über die finanziellen Deals, die zu Kiffins Abgang führten, und LSU’s Roster-Expansion in der Saisonvorbereitung.

Ole Miss besiegt LSU in emotionaler Partie

Das Spiel war von Beginn an eng. LSU erzielte zwei Touchdowns im dritten Viertel und reduzierte den Rückstand auf drei Punkte. Mit einem Field Goal im vierten Viertel glichen die Tigers aus, doch Ole Miss antwortete mit einem 14-Yard-Touchdown-Lauf von Quarterback Trinidad Chambliss mit 6:14 Minuten verbleibend. Ein Two-Point-Conversion brachte den Rebels eine acht-Punkte-Führung ein, die sie bis zum Sieg behielten.

Laut Saturday Down South war das Spiel „alles, was man sich von einem Sportereignis wünschen kann.“ Fans und Analysten hatten hohe Erwartungen an das Duell, und die Partie erfüllte diese Erwartungen.

Reeves’ Trollen und politische Rivalität

Reeves’ Social-Media-Post war eine Fortsetzung des Trash-Talks, der während der Woche stattfand. Er fragte: „Was bringt einen 54-Millionen-Dollar-Austritt für den alten Coach, einen 91-Millionen-Dollar-Vertrag für den neuen Coach und ein 50-Millionen-Dollar-Team?“ und antwortete: „Eine Arschtritt in Oxford, Mississippi!“

Dies war nicht das erste Mal, dass politische Persönlichkeiten sich in die Rivalität einmischten. Louisiana-Gouverneur Jeff Landry, der bei Kiffins Verpflichtung bei LSU eine Rolle spielte, kommentierte ebenfalls auf Social Media. Landry gratulierte Ole Miss zum Sieg und betonte die Bedeutung des Erfolgs im anhaltenden Wettstreit zwischen den beiden Bundesstaaten.

Reaktionen von Trainern und Spielern

Kiffin, der von den Zuschauern in Vaught Hemingway Stadium mit Pfeifkonzerten und Mittelfingern bedacht wurde, äußerte gemischte Emotionen nach dem Spiel. „Ich bin froh, dass es vorbei ist“, sagte er. „Das war ein emotionales Spiel aus vielen Gründen. Es gab hier viele lebensverändernde Erfahrungen. Viele wirklich gute Menschen, die mir durch schwere Zeiten halfen.“ Kiffin fügte hinzu, dass er auch „ein Mensch“ sei und dass das Ole Miss-Team „verdient gewonnen hat.“

Chambliss, der beste Spieler des Spiels, sprach ebenfalls über die emotionale Bedeutung des Sieges. Er warf 33 von 48 Pässen ab und erzielte 363 Yards und zwei Touchdowns. „Es bedeutete mehr als andere Spiele“, sagte Chambliss. „Ich bin endlich froh, dass wir dieses Spiel hinter uns haben, denn die Emotionen waren wirklich hoch.“

Ole Miss wird voraussichtlich in der nächsten AP-Bestenliste LSU überholen. Beim Spiel startete Ole Miss auf Rang 8, während LSU auf Platz 7 stand. Der Sieg fügt eine weitere Kapitel hinzu zu einer der härtesten Rivalitäten der College-Football-Szene.