Der Sicherheitskonflikt zwischen Nigeria und der Sahel-Allianz ist nach einer Notlandung einer nigerianischen Militärmaschine in West-Burkina Faso eskaliert; Laut Business Insider Africa hat der Zwischenfall die Spannungen zwischen Abuja und der Allianz der Sahel-Staaten (AES) erneut verschärft. Die AES kritisierte das ungenehmigte Landen als ‘feindliches’ Vorgehen, das gegen internationale Luftfahrtregeln verstoße, and Das Flugzeug, das neun Militärangehörige transportierte, löste eine Warnung aus, dass die Allianz bereit sei, jedes ungeklärte Flugzeug in ihrem Luftraum zu ‘neutralisieren’.
Allianz sichert Luftraumkontrolle
In einer Erklärung, die von Burkinas Minister für territoriale Verwaltung im staatlichen Fernsehen verlesen wurde, betonte die AES, dass das nigerianische Flugzeug nicht die Genehmigung hatte, den Luftraum zu betreten. Die Allianz unterstützte ihre Sicherheitsmaßnahmen und wiederholte ihre Bereitschaft, den Luftraum durchzusetzen, wie africanews.com berichtete; Der Zwischenfall folgte auf die kürzliche Einfliegung nigerianischer Militärflugzeuge nach Benin, um die Regierung gegen einen Putsch zu unterstützen. Nigeria betonte, es habe auf Antrag der beninischen Regierung und gemäß ECOWAS-Protokollen gehandelt.
ECOWAS und Sahel trennen sich
Die Beziehungen zwischen ECOWAS und der Sahel-Allianz sind seit dem Austritt der Sahel-Staaten aus der regionalen Gruppe am 29. Januar 2025 angespannt. Laut Business Insider Africa werfen die drei Sahel-Länder, Burkina Faso, Mali und Niger – ECOWAS vor, sich von den Grundsätzen abgewandt zu haben und unter Einfluss ausländischer Mächte zu stehen. Der Austritt reduzierte ECOWAS von 15 auf 12 Mitglieder und schwächte die Sicherheitskooperation zwischen den Staaten; Obwohl ECOWAS Kommunikationskanäle und vorübergehende Handelsabkommen mit den drei Ländern unterhalten hat, ist bislang kein dauerhaftes Konzept für politische und Sicherheitszusammenarbeit entstanden.
Russland bietet Vermittlung an
Angesichts der zunehmenden Spannungen hat Russland angeboten, zwischen ECOWAS und der Sahel-Allianz zu vermitteln. Laut Business Insider Africa erklärte der russische Außenminister Sergey Lavrov, dass Moskau bereit sei, Bemühungen zu unterstützen, um ‘Brücken’ zwischen den beiden Gruppen zu bauen. Sollte ein Sicherheitsabkommen zustande kommen, würde Russland damit einen offiziellen Kommunikationskanal mit ECOWAS schaffen. Bislang gab es jedoch keine entsprechende öffentliche Erklärung von ECOWAS, wodurch der Umfang und der Status des möglichen Deals unklar bleiben. Russland ist bereits enger militärischer Partner der Sahel-Regierungen, was dem Vermittlungsangebot strategische Bedeutung verleiht.
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