Kim McGraw betrat eine wunderbare, mit Zeder verkleidete Welt, als sie eine über hundert Jahre alte Villa in Iowa in das Zentrum für seltene Zimmerpflanzen verwandelte. Crazy Plant Gal füllt nun den ehemaligen Trauer- und Restaurantbereich mit Tausenden von Pflanzen, von riesigen Monsteras bis hin zu zarten Hoyas.
Der Laden beansprucht den Titel des größten Hoya-Züchters im Bundesstaat. Kunden können in Regalen voller Anthuriums, Philodendrons und anderer Sorten stöbern, neben handgefertigten Kerzen, glitzernden Sonnenfängern und T-Shirts, wie die Geschäftswebsite berichtet.
McGraw und ihr Ehemann kauften das charakteristische Viktorianische Gebäude letztes Jahr. Nachweislich stammt es aus den 1870er Jahren. In den Jahrzehnten diente der Standort als Steakrestaurant, einem Sozialclub namens Moniker 86 und sogar für Trauerfeiern. Hohe Decken und originale Holzarbeiten ziehen Besucher an, noch bevor sie eine einzelne Blatt bemerken.
„Es ist ein Ort, der gerade genug geisterhaft wirkt, um interessant zu sein — aber immer noch freundlich“, schrieb McGraw in sozialen Medien. Sie erzählte der Website Homegrown Iowan, dass seit ihrem Umzug seltsame Geräusche und flüchtige Schatten auftauchten. Es gab jedoch keine vollständigen Geister. Nur genug Mysterium, um mit den Pflanzen zu paaren.
Die Öffnungszeiten sind donnerstags bis samstags von 10 Uhr bis 18 Uhr und sonntags bis 14 Uhr. McGraw hält ihre Fans über den Laden auf dem Laufenden, über die Facebookseite des Geschäfts. Der Fußverkehr hat sich seit Eröffnung稳步增长. Lokale Pflanzenliebhaber loben die Qualität der Sortimente und die Atmosphäre der Villa.
Der Standort liegt in der historischen Südostseite von Cedar Rapids, nur Schritte vom Stadtzentrum entfernt. Denkmalpfleger begrüßen die adaptive Wiederverwendung. McGraw plant bald Workshops zur Pflanzenpflege. Sie beschafft viele Exemplare selbst und betreibt einen Hinterhof-Garten, der den Laden versorgt.
Das Pflanzeninteresse in Iowa hat in den letzten Jahren explosionsartig zugenommen. Crazy Plant Gal passt genau in diese grüne Welle. McGraw, eine ehemalige Lehrerin, wechselte nachdem ihre Sammlung ihre Wohnung überflutete, von Klassenzimmern zu Schnittstellen. Ihr Ehemann kümmert sich um die schwere Arbeit, von der Topfpflanzung bis zu Lieferungen.
Besucher beschreiben die Einrichtung als immersiv. Pflanzen in Töpfen klettern die Treppen hinauf und lineiren Kamine, wo einst ein Salon war. Sonnenlicht dringt durch farbiges Glas und wirft Muster auf das üppige Laubwerk. Es ist weniger ein Laden, mehr ein Ausflug in den Dschungel.
McGraw blickt auf Expansion. Sie bietet schwer zu findende variegierte Hoyas an, die schnell ausverkauft sind. Preise beginnen niedrig für gängige Pothos, steigen bei Raritäten. Keine Mitgliedschaft nötig. Nur Neugier und vielleicht ein Wagen für größere Käufe.
Die Vergangenheit der Villa verleiht Tiefe. Schwarz-weiße Fotos an den Wänden zeigen ihre Restauranttage. McGraw ehrt diese Geschichte mit subtilen Details. Pflanzen gedeihen in der stabilen Luftfeuchtigkeit, ein Vorteil der alten Struktur.
Lokale erkennen den Laden von Blocks entfernt. Sein Turm und der umlaufende Vorbau heben sich von modernen Ladenfronten ab. Parkplätze umschlingen die Straße. McGraw winkt von der Tür aus den meisten Tagen zu.
Als der Frühling näher rückt, erwarten Besucher Menschenmassen. Crazy Plant Gal hat sich ihren Platz in Cedar Rapids erobert. Die Villa lebt weiter, grüner denn je.
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