Olivia Rodrigo, 23, hat kürzlich bekannt gegeben, dass sie seit der Kindheit 60 % im linken Ohr hörbehindert ist. Bei einem Auftritt am 4. Juni im KISS FM UK-Radio-Show witzelte sie über die Situation: „Wenn du mir ein Geheimnis erzählst, sag es am besten ins rechte Ohr.“

Gesundheit und Humor

Rodrigo erfuhr erstmals im Kindergarten von ihrem Hörproblem. „Ich wusste nie Bescheid, bis ich in den Kindergarten kam, als sie alle Kinder testeten. Da sagten sie: ‚Oh, du hörst etwas schlecht‘“, erklärte sie 2023 dem Hollywood Reporter. Sie witzelte, dass sie deshalb Musik mache, während ihre Freundin, Fotografin Petra Collins, Fotos mache, weil sie schlecht sehen kann.

Neue Musik und Zusammenarbeit

Zusammen mit der Enthüllung ihres Hörproblems kündigte Rodrigo ein neues Duett mit Robert Smith von The Cure an, betitelt „what’s wrong with me“. Es stammt von ihrem kommenden dritten Album „you seem pretty sad for a girl so in love“. Der Song beschäftigt sich mit den emotionalen Schwierigkeiten einer Beziehung und beinhaltet eine Zusammenarbeit mit Smith, der Rodrigo bei den Festivals Glastonbury und Primavera Sound begleitete. „Ich kann nicht glauben, dass dieser Song existiert und mit der Person, mit der er existiert“, sagte sie.

Das Duett, das der zehnte Track des Albums ist, markiert Rodrigos erste Zusammenarbeit bei einem Originalsong. Der spanische Auskunftsdienst los40.com berichtete, dass Rodrigo zwar bereits Covers mit anderen Künstlern aufgenommen habe, aber nie einen gemeinsamen Originalsong in ihren ersten beiden Alben veröffentlicht habe. Die Zusammenarbeit wurde während einer Überraschungsperformance auf dem Primavera Sound 2026-Festival in Barcelona bekannt gegeben, wo Rodrigo den Song gemeinsam mit Smith sang.

Albumthemen und Inspiration

Tagesspiegel und VOI.id wiesen darauf hin, dass Rodrigos neues Album von der Manchester Rave-Szene, „Sex and the City“ und Lana Del Rey inspiriert ist. Es wird als Konzeptalbum über Liebe beschrieben. Die Zusammenarbeit mit Smith passt in das Muster Rodrigos Verehrung für The Cure, darunter auch die Erwähnung ihres Songs „Just Like Heaven“ in ihrem Titel „drop dead“.

Das Album, das diese Woche veröffentlicht wird, enthält eine Vielzahl von Themen und Emotionen, die Rodrigos persönliche und künstlerische Entwicklung widerspiegeln. Ihre Fähigkeit, mit Herausforderungen in Karriere und Privatleben umzugehen, ist ein wiederkehrendes Thema in ihren öffentlichen Äußerungen. „Es kann wirklich an deiner psychischen Gesundheit zehren“, sagte sie 2021 der Vogue Singapore. „Ich bin dankbar für die Menschen, die mich für mich selbst mögen. Halten Sie mich vom Lärm fern.“

Mit „what’s wrong with me“ und ihrem neuen Album entwickelt sich Rodrigo weiter als Künstlerin, bleibt aber bei ihren persönlichen Erfahrungen und Herausforderungen verankert.