Tim Curry, bekannt für seine Rolle als der exzentrische Dr. Frank-N-Furter in ‘The Rocky Horror Picture Show’, ist im Alter von 80 Jahren verstorben. Sein Manager bestätigte, dass er am 25. August friedlich in seinem Zuhause in Toluca Lake, Los Angeles, gestorben sei, wie BBC berichtet.
Karriere und Kultstatus
Currys Karriere umfasste sechs Jahrzehnte, in denen er sowohl auf der Bühne als auch im Film einen bleibenden Eindruck hinterließ. Er wurde 1946 in Warrington, England, geboren und erlangte Kultstatus durch seine Darstellung des cross-dressenden Dr. Frank-N-Furter in ‘The Rocky Horror Picture Show’. Er spielte die Rolle zuerst auf der Bühne, bevor die Filmverfilmung ihn international bekannt machte. Laut BBC bleibt seine Leistung im Film ikonisch und zieht weiterhin Millionen von Aufrufen auf YouTube an.
Currys Vertreter veröffentlichten eine Erklärung: „Über fünf Jahrzehnte bewegte er sich flüssig zwischen Komödie, Horror, Drama und Musik und begeisterte sich selbst und seine unzähligen Fans mit seinen dynamischen Charakteren.“ Sie fügten hinzu, dass „kaum ein Schauspieler so viele unverwechselbare Spuren in der Popkultur hinterlassen kann.“ Trotz einer schweren Schlaglähmung im Jahr 2012 setzte er seine künstlerische Tätigkeit fort, kürzlich als Autor.
Herzliche Tributes von Co-Stars
Susan Sarandon, die in ‘The Rocky Horror Picture Show’ die Heldin Janet Weiss verkörperte, lobte Curry als „einen witzigen, sexy und originellen Menschen“. Sie sagte: „Vielen Dank, Tim, dass du so viel für so viele Menschen bedeutet hast.“ Laut BBC beschrieb die australische Schauspielerin Nell Campbell, die gemeinsam mit Curry in dem Film spielte, ihn als „Chef der Rocky Horror-Familie“ und betonte, dass sein Tod sich wie der Verlust eines Familienmitglieds anfühle.
Der walisische Schauspieler Luke Evans, der Frank-N-Furter in einer Broadway-Revival-Aufführung verkörperte, nannte Curry „eine Kraft, ein heller, starker Feuerball, eine exquisite Anziehungskraft“. In einem kürzlich geschriebenen Brief an Curry dankte Evans ihm für seine Furchtlosigkeit und für „etwas so Beständiges geschaffen zu haben und Generationen von Schauspielern zu beherzterem Handeln zu inspiriert zu haben“. Laut BBC teilten auch Prominente wie die amerikanische Comedy-Ikone Carol Burnett und der US-Schauspieler Rob Schneider ihre Trauer und Bewunderung für Currys Talente.
Erbe und persönliche Tributes
Currys Vertreter hoben sein „neugieriges, weitläufiges Denken und seine großzügige, sanfte Seele“ als sein größtes Erbe hervor. Laut BBC war er bekannt für seine unverwechselbaren, exzentrischen Charaktere und farbenfrohe Bühnenperformances. Trotz der Schlaglähmung im Jahr 2012, die ihn auf den Rollstuhl angewiesen machte, blieb er bis zu seinem Lebensende aktiv in seiner künstlerischen Arbeit. Sein Tod löste eine Flut von Tributen von Fans und Kollegen aus, die sein bleibenden Einfluss auf die Popkultur würdigen.
Currys Karriere umfasste auch Rollen in Filmen wie ‘Home Alone 2’, ‘Annie’, ‘Stephen Kings It’ und ‘The Hunt for Red October’. Seine Vielseitigkeit als Schauspieler ermöglichte es ihm, sich nahtlos zwischen Genres zu bewegen. Laut BBC bestätigte sein Manager, Marcia Hurwitz, dass er friedlich in seinem Zuhause verstorben ist.
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