Ein Zweier-Senat des Telangana High Court unter Leitung von Chief Justice Aparesh Kumar Singh und Justice GM Mohiuddin hat den Fall aufgenommen. Das Gericht wies Widerstand von Staatsbeamten zurück und legte die PIL für baldige Bearbeitung fest.
N. Shravan aus dem Bezirk Nirmal reichte die Petition ein. Er wirft Behörden vor, Strukturen im Vollbeckenniveau (FTL) des Sees nicht zu stoppen oder abzureißen. Shravan erklärte dem Gericht, er habe mehrmals bei Einnahme-, Bewässerungs- und Kommunalbehörden geklagt. Keine führte zu konkreten Schritten, hieß es in seinen Angaben.
Anwalt PR Vijaya Bhaskar Reddy des Klägers wies darauf hin, dass Behörden Mahn- und Verwarnschreiben an Verstöße erließen. Es folgte jedoch keine Umsetzung. Reddy betonte, neue Bauten entstünden im Schutzbereich ohne Genehmigungen. Das FTL definiere die maximale Wasserfläche des Sees. Encroachments bedrohten das Gewässer, argumentierte er.
Der Dharmasagar-See ist eine zentrale Ressource im Bezirk Nirmal, rund 200 Kilometer nördlich von Hyderabad. Einheimische nutzen ihn für Bewässerung und Trinkwasser. Illegale Bauten haben seine Fläche über Jahre schrumpfen lassen, heißt es in den Unterlagen.
Shravans PIL fordert eine Vermessung des Gebiets, Abriss illegaler Bauten und Strafen für nachlässige Beamte.
Staatsanwälte widersprachen einer schnellen Terminierung. Sie verlangten mehr Zeit zur Stellungnahme. Der Senat lehnte ab. Justices Singh und Mohiuddin wiesen Behörden an, vor der nächsten Anhörung Schriftsätze einzureichen.
Solche Fälle zeigen anhaltende Kämpfe gegen städtische Encroachments auf Seen in Telangana. In Hyderabad führten ähnliche PILs zu Abrissen um Hussain Sagar und andere Teiche. Das Problem in Nirmal erregt Aufmerksamkeit inmitten wachsender Bedenken um Wasserschutz im Bundesstaat.
Umweltgruppen begrüßten den Gerichtsbeschluss. Seen stünden unter existenzieller Bedrohung durch Immobilieninteressen, teilten sie mit. Ein Aktivist merkte an, FTL-Verstöße begännen klein, führten aber zu massiven Verlusten der Speicherkapazität in Monsunen.
Die Anhörung fand am 21. Februar 2025 statt. Ein Termin für die Hauptverhandlung steht noch aus. Gerichtsmitarbeiter erwarten bald einen detaillierten Beschluss. Shravan nennt in seiner Petition konkrete Stellen mit mutmaßlichen Bauten, darunter Wohngrundstücke und Lagerhallen im FTL.
Das Bewässerungsministerium Telanganas kartiert FTLs nach Landesrecht. Bauten dort brauchen Sondergenehmigungen, die selten erteilt werden. Unterlagen zeigen mindestens ein Dutzend Verstöße seit 2020 trotz Klagen. Beamte berufen sich auf Personalmangel und rechtliche Hürden.
Die Richter hinterfragten die Durchsetzung durch die Regierung. Chief Justice Singh fragte, warum Mahnungen unbeantwortet blieben. Der Senat betonte den Schutz öffentlicher Wasserressourcen vor privaten Interessen.
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