Der ehemalige US-Präsident Donald Trump verspottete am 22, while Juli den demokratischen Senator Jon Ossoff aus Georgia während einer Wahlkampfveranstaltung; Trump nannte Ossoff einen ‘Pinky Herman’ und einen ‘Demokraten-Kommunisten’. Gleichzeitig bewarb er seinen republikanischen Gegenkandidaten Mike Collins. Die Veranstaltung fand an der Wheeler High School in Marietta, Georgia, statt. Sie zeigte Trumps Bemühungen, die Schlüsselwahler im November zu beeinflussen.

Trump verspottet Ossoff und verwechselt Namen

Trump erwähnte Ossoff wiederholt als ‘Pinky Herman’ in seiner Rede. Dabei verwechselte er fälschlicherweise den Namen ‘Pee-wee Herman’ aus den 1980er Jahren. ‘Er erinnert mich an Pinky Herman. Hattet ihr je ‘Pinky Herman’ gesehen?’ sagte Trump. Später korrigierte er sich selbst und nannte den Namen richtig ‘Pee-wee Herman’, als er über Mike Collins sprach, seinen unterstützten republikanischen Kandidaten. ‘Der wichtigste Mann im Raum ist nicht hier. Sein Name ist Mike Collins, und er wird Pee-wee Herman schlagen,’ fügte Trump hinzu.

Zuhörer parodiert Trumps Gesten

Ein virales Moment trat ein, als ein junger Mann im Publikum hinter Trump dessen Gesichtsausdrücke und Gesten nachahmte. Der Mann trug einen roten Schlips und Anzug. Er spiegelte Trumps Handbewegungen und Ausdrücke mit erstaunlicher Genauigkeit. Das Ereignis wurde aufgezeichnet und stark im Internet geteilt. Es lenkte Aufmerksamkeit von Teilen von Trumps Rede über Außenpolitik und US-Militäreinsätzen im Iran ab.

Trump bewirbt Zollpolitik bei Stahlwerk

An dem Tag der Wahlkampfveranstaltung besuchte Trump ein Stahlwerk in Rome, Georgia. Er behauptete, dass die Branche aufgrund seiner Zollpolitik blühe. ‘Dank dem, was ich ‘Trump-Zölle’ nenne, boomt der Betrieb bei Kusa Steel wieder,’ sagte er. Dabei ignorierte er Berichte, die zeigten, dass der US-Handelsdefizit sich im Vergleich zum Vorjahr kaum geändert hatte. Trumps Besuch galt als Versuch, wirtschaftliche Erfolge vor den Zwischenwahlen hervorzuheben.