Zwei US-Piloten kamen am Sonntag ums Leben, als ein Gulfstream 200 mit der Registrierungsnummer N318JF in der Dominikanischen Republik abstürzte — Das Flugzeug war auf dem Weg nach Texas, um den ehemaligen MLB-Star Yadier Molina und seine Familie abzuholen. Die Piloten Erick Javier Diago und Ruddy Ghazal waren US-Bürger. An Bord befanden sich keine Passagiere.
Notfall gemeldet vor Absturz
Laut einer Facebook-Mitteilung des Flughafens und einer Erklärung des dominikanischen Instituts für Zivilluftfahrt war das Flugzeug von Puerto Rico gestartet und hatte in der Dominikanischen Republik zum Tanken gelandet. Kurz nach dem Abflug meldeten Pilot und Copilot einen Notfall. Das Flugzeug stürzte beim Versuch ab, in La Romana zu landen.
Videomaterial des Absturzes verbreitete sich schnell in den sozialen Medien. Die Ursache des Unglücks ist noch nicht bekannt. Das dominikanische Institut für Zivilluftfahrt bestätigte den Absturz am Sonntag und teilte mit, dass die Piloten US-Bürger waren. Der Flughafen veröffentlichte zudem ein Condolence-Schreiben: ‘Wir richten unsere aufrichtigen Condolences und Mitgefühle an die Familien und Freunde der Opfer dieses tragischen Vorfalls.’
Molina reagiert und bestätigt Reiseplan
Yadier Molina, ehemaliger MLB-All-Star-Catcher, bestätigte, dass das Flugzeug ihn und seine Familie abholen sollte. Auf Social Media schrieb er: ‘Meine Condolences an die Piloten und ihre Familien!’ Die Gruppe sollte zunächst nach Puerto Rico reisen, bevor sie nach Texas weiterflog. Molina nannte keinen genauen Zeitpunkt für seinen Eincheck, bestätigte aber, dass er an dem Reiseplan teilnehmen würde.
Beim Absturz befanden sich keine Passagiere an Bord. Die Associated Press berichtete, dass das Flugzeug Teil einer privaten Charterfirma war und nach einem Zwischenstopp in der Dominikanischen Republik nach Texas unterwegs war. Laut Molinas Post war er noch nicht an Bord.
Ermittlungen laufen
Die dominikanischen Behörden führen eine umfassende Untersuchung zum Absturz durch. Der Absturzort liegt in der Nähe von La Romana, einer beliebten Touristenstadt an der Südostküste der Karibikinsel. Der Gulfstream 200 ist ein mittelgroßer Geschäftsjet, der aufgrund seiner Reichweite und Geschwindigkeit oft für Charterflüge genutzt wird.
Bisher wurden keine vorläufigen Erkenntnisse veröffentlicht. Der Flughafen betonte in seiner Facebook-Mitteilung die tragische Natur des Vorfalls. Lokale Medien berichteten über die Beteiligung eines Prominenten an der Reise, weitere Details zum Charter oder den Piloten wurden nicht genannt.
Derzeit wurden keine formellen Anklagen oder kriminellen Vorwürfe erhoben. Der Fokus liegt auf der laufenden Untersuchung der Ursachen des Absturzes und der Umstände, die zum Notlandungsversuch führten. Das US-Botschaft in der Dominikanischen Republik hat bislang keine öffentliche Erklärung abgegeben.
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