Zwei US-Soldaten sind während Militärübungen in Marokko verschwunden, wie das US-Afrika-Kommando (Africom) mitteilte. Die vermissten Soldaten nahmen an African Lion 2026 teil, einer jährlichen gemeinsamen Übung, um die Zusammenarbeit zwischen US-Truppen, NATO-Verbündeten und afrikanischen Ländern zu stärken, sagten Behörden. Der Zwischenfall wurde am Samstag im Cap Draa Trainingsgebiet gemeldet, das sich in unmittelbarer Nähe der marokkanischen Stadt Tan Tan befindet.
Such- und Rettungsmission läuft
Ein Such- und Rettungseinsatz mit Boden-, Luft- und Seeressourcen aus den USA, Marokko und anderen Ländern ist für die Soldaten im Gange, wie Behörden berichteten. „Der Zwischenfall wird weiter untersucht, und die Suche läuft weiter“, hieß es in einer Erklärung von Africom vom Sonntag. „Unser Fokus liegt auf den betroffenen Soldaten und ihren Familien.“
Behörden gehen davon aus, dass es sich um einen Unfall und nicht um einen Terrorakt oder Entführung handelt, sagte ein US-Beamter mit Kenntnis der Angelegenheit der BBC. Die Suche umfasst Ressourcen aus mehreren Ländern, die an der Übung teilnehmen.
African Lion-Übung im Detail
African Lion ist die größte jährliche gemeinsame Militärübung des Kontinents und wird in Marokko, Ghana, Senegal und Tunesien durchgeführt. Sie konzentriert sich auf alle Bereiche der Operationen, Krisenmanagement und die Koordination zwischen mehreren Nationen, um die regionale Sicherheit zu stärken und auf Notfälle vorzubereiten. Die Übung beinhaltet 5.000 Teilnehmer aus über 40 Ländern und über 30 US-basierte Industriepartner, wie Behörden sagten. Sie ist für den Zeitraum vom 27. April bis 8. Mai geplant.
US-Beamte sagten, dass die multinationalen Übungen darauf abzielen, Sicherheitspartnerschaften zu stärken und die Bereitschaft der Truppen für mögliche globale Krisen zu verbessern. Die Übung wurde ursprünglich 2004 ins Leben gerufen. Laut dem US-Afrika-Kommando ereignete sich der Zwischenfall am 2. Mai im Cap Draa Trainingsgebiet in der Nähe von Tan Tan, einer marokkanischen Stadt, die etwa 25 Kilometer vom Atlantik entfernt liegt.
Weitere Entwicklungen
Die Such- und Rettungsoperation läuft weiter, und weitere Informationen sind zu erwarten, sobald die Ermittlungen andauern. Fox News Digital wandte sich an AFRICOM für weitere Details, erhielt aber zunächst keine Antwort. Die Associated Press trug ebenfalls zu diesem Bericht bei.
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