Gianni Infantinos FIFA-Präsidentschaft steht unter Druck, nachdem die UEFA einen Boykott der WM 2026 androhte, sollte der Plan zur Ausgabe von 20 Prozent an eine Tochtergesellschaft angenommen werden, wie die BBC berichtet. Diese Gesellschaft, die teilweise von Privatinvestoren finanziert werden soll, löst in europäischen Fußballkreisen Kritik und Unsicherheit aus.
Kontroverses Finanzmodell löst Empörung aus
Das vorgeschlagene Finanzmodell sieht eine Gesellschaft vor, die FIFA-Wettbewerbe, einschließlich der WM, leiten soll und teilweise von Privatinvestoren finanziert wird — Zu den Investoren zählt Joshua Kushner, der Bruder von Donald Trumps Schwiegersohn. Dies hat Aufmerksamkeit erregt und Sorgen um die Unabhängigkeit der Führungskörpers hervorgerufen.
Euro-Fußball-Beamte sind angeblich verwirrt über die Auswirkungen der Entscheidung. Ein hochrangiger europäischer Quelle sagte, als man nach der U20-Frauen-WM in Polen am 5. September fragte: „Es ist unklar, ob die Details bei der Festlegung der Gesamtstrategie berücksichtigt wurden.“ Sollte die Androhung des UEFA-Boykotts in die Tat umgesetzt werden, könnten europäische Mannschaften während des Turniers aussteigen, wie die BBC meldet.
Frist und mögliche Folgen
Mit dem 19. September als Frist für die Zustimmung der Länder zum FIFA-Deal und der Einzahlung von 20 Millionen Dollar bis zum 1. Januar ist die Gefahr einer Spaltung in der Fußballwelt groß. Sollte der Finanzplan angenommen werden, könnte die UEFA von kommenden FIFA-Events absehen, darunter die Frauen-WM-Qualifikationen im Oktober, an denen Teams aus England, Schottland, Wales und Nordirland teilnehmen.
Laura McAllister, UEFA-Vizepräsidentin und ehemalige internationale Spielerin aus Wales, betonte die Bedeutung dieser Spiele. Sie sagte, „Niemand kann sich vorstellen, nicht daran teilzunehmen. Aber es ist wichtig zu betonen: Dies ist nicht das Problem der UEFA, sondern das Problem von FIFA. Niemand möchte, dass die Spieler oder die Nationen leiden, wenn es um die prestigeträchtigsten Wettbewerbe geht“, wie die BBC berichtet.
Weitere Entwicklungen im internationalen Fußball
Während die Finanzkrise zwischen FIFA und UEFA die Schlagzeilen dominiert, gab es auch andere Entwicklungen im internationalen Fußball. Schottland bestätigte zwei Testspiele für die WM-Qualifikation, darunter Partien gegen Japan und Curaçao. Das schottische Team will sich gegen Mannschaften messen, die potenzielle WM-Gegner wie Brasilien, Haiti oder Marokko abbilden, wie die BBC meldet.
Auf Spielerseite hat Neymar seine Entscheidung bestätigt, nach dem Ausscheiden aus der WM das brasilianische Nationalteam zu verlassen. Der brasilianische Star sagte: „Meine Zeit im Nationalteam ist vorbei. Ich habe Geschichte geschrieben, ich war sehr glücklich, ich habe alles gegeben, ich habe immer für das gelbe Trikot gekämpft, aber jetzt will ich nicht mehr“, wie FotMob berichtet. Dies markiert das Ende einer 16-jährigen internationalen Karriere für Neymar, in der er mit 80 Toren zum besten Torschützen aller Zeiten Brasiliens wurde.
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