UEFA betonte. Dass das VAR-System nur bei ‘klaren und offensichtlichen’ Fehlern eingesetzt werden darf und nicht dazu dienen soll, Spiele neu abzupfeifen, wie das europäische Fußball-Organisationsgremium erklärte, but Die Entscheidungsgewalt muss bei den Unparteiischen auf dem Feld bleiben.
VAR und Regelklärungen
UEFA hob hervor. Dass VAR lediglich ein Hilfsmittel sei, um unnötige Entscheidungsumkehrungen zu vermeiden; Lange Überprüfungen seien nicht erwünscht, da sie oft auf unscharfe Fehler hinwiesen — Dies entspreche den neuesten Regelklärungen der IFAB zum ‘Falschen Identitäts’-Regelwerk, das vor der WM eingeführt wurde.
Der Schweizer Breel Embolo wurde unter der neuen Regel erstmals vom Platz gestellt. Ein fragwürdiger zweiter Gelb-Roter für Simulationsverhalten gegen Argentinien führte dazu. Leandro Parades erhielt zunächst eine Gelbe Karte für seinen Tackling-Versuch, bis VAR eingriff. IFAB erklärte, dass VAR nur zur Identifizierung des Spielergebnisses dienen dürfe, nicht aber zur Änderung der Art des Fehlers selbst.
Auch gab es einstimmige Zustimmung zu Regeländerungen, die unnötige Verzögerungen reduzieren sollen, darunter Zeitbegrenzungen für Eckbälle, Wurfverbesserungen und Wechsel sowie neue Vorschriften für Verletzungen auf dem Feld und Taktikpausen des Torwarts.
UEFA und FIFA-Tensions
UEFA hat sich gegen angebliche Pläne der FIFA gestellt, Anteile an der WM zu verkaufen. Laut Berichten erwägt Gianni Infantino, FIFA-Präsident, den Verkauf von WM-Anteilen an private Investoren über ein neues Unternehmen, wobei FIFA die Mehrheitsbeteiligung behalten würde. Der Times zufolge könnten vorläufige Abkommen mehr als 17 Milliarden Euro wert sein.
UEFA erklärte: ‘Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Waren zum Verkauf.’ Zudem betonte das Gremium: ‘Wir sind keine Eigentümer des Fußballs; er gehört nicht FIFA, um ihn zu verkaufen.’ Diese Erklärung erfolgte als ‘Notruf’ aufgrund der Ernsthaftigkeit der Angelegenheit.
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin kritisierte bereits öffentlich die Erweiterungspläne der FIFA, darunter die Erhöhung der WM-Teilnehmer von 32 auf 48 Länder. Er nannte die daraus resultierenden Spiele ‘wirklich langweilig’. Infantino erwäge angeblich, die WM 2030, die in Spanien, Portugal und Marokko ausgetragen wird, auf 64 Mannschaften auszuweiten.
Politische und kommerzielle Bedenken
Infantino will im März 2024 um eine vierte Amtszeit als FIFA-Präsident antreten und steht derzeit ohne bekannte Gegenkandidaten da. Regionale Konföderationen in Südamerika, Afrika und Asien haben bereits ihre Unterstützung für eine Wiederwahl signalisiert. Seine Wiederwahl 2016 war umstritten, da ehemaliger UEFA-Präsident Michel Platini weiterhin Rechtsverfolgung wegen angeblicher Wahlbeeinflussung anstrebt.
Der geplante Verkauf von WM-Anteilen stößt zudem auf Kritik wegen fehlender Transparenz und der Gefahr der Kommerzialisierung des Sports. Die britische Non-Profit-Organisation Fair Square hat bei der FIFA-Ethikkommission beantragt, die plötzliche Einführung des FIFA Peace Awards zu untersuchen, der Donald Trump verliehen wurde.
Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, Bernd Neuendorf, soll während der WM nicht unterschrieben haben, als ein FIFA-Europa-Vertreter um eine Empfehlung für Infantino bat. Dies unterstreicht den wachsenden Graben innerhalb der globalen Fußballgemeinschaft in Bezug auf Führung und Kommerzialisierung.
Der FIFA-Rat wird voraussichtlich im Herbst über die Angelegenheit beraten, und der Vorschlag soll wahrscheinlich auf dem FIFA-Kongress im März 2024 abgestimmt werden.
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