Die Verwaltung der Patna-Universität wird heute entscheiden, ob die verschobenen Studentenwahlen durchgeführt werden sollen, die nach Unruhen und angeblichen Gewaltakten auf dem Campus verschoben wurden. Die Wahlen, ursprünglich für den 28. Februar geplant, wurden nach Berichten über angebliche Angriffe auf einen Lehrer und Störungen auf dem Campus verschoben.

Verzögerung und Unruhen

Die Universität hatte eine Anordnung erlassen, um die Studenten wegen des angeblichen Angriffs anzurufen, doch die Studenten gaben angeblich eine Entschuldigung ab und baten darum, keine Anklage gegen sie zu erheben. Die Wahlkampfaktivitäten sollten am Samstagabend beginnen, doch die Verwaltung stoppte den Prozess bis zu weiteren Anordnungen. Kandidaten sollten nach einer Prüfung am Samstag festgelegt werden, doch die Liste wurde nie veröffentlicht.

Die Studenten waren angeblich über die Verzögerung verärgert und versuchten, den Wagen des Rektorats zu blockieren und auf dem Campus ein Durcheinander zu verursachen. Sie zwangen später den Dean of Students Welfare, eine Erklärung zu verfassen, dass die Wahl wie geplant stattfinden würde, obwohl die Anordnung nicht offiziell verkündet wurde. Ein hochrangiger Universitätsbeamter erklärte, dass die Verwaltung potenzielle Kandidaten kontaktieren würde, um die Möglichkeit zu besprechen, die Wahl mit einem verkürzten Wahlkampf von nur drei Tagen durchzuführen, falls dies genehmigt wird.

Der Beamte fügte hinzu, dass der bisherige Wahlkampf illegal war, da keine offizielle Bekanntmachung der Kandidaten nach der Prüfung erfolgt war. Kandidaten müssten sich verpflichten, sich an den Modellverhaltenskodex zu halten und Vorfälle wie den unerlaubten Eintritt von Studenten an der Patna Women’s College oder den Angriff auf einen Lehrer an der Patna Science College zu verhindern.

Verantwortung und Regulierung

Der hochrangige Beamte betonte klar, dass der Rektor den Proktor angewiesen hat, eine Erstinformation (FIR) zu erstatten. Die Patna-Universität-Teachers Association hat auch eine Sitzung ihres Exekutivkomitees für Montag angekündigt, um über zukünftige Schritte zu entscheiden.

Dinesh Kumar, stellvertretender Bundeskoordinator der ABVP, kritisierte die Verwaltung der Universität dafür, ihre Regeln und Statuten, die vom Chancellor genehmigt wurden, zu verwässern, um unqualifizierte Kandidaten aufzunehmen. Er erklärte, dass die Vereinigung die von der Universität formulierten Regeln unterstützt, die sich auf den Raj Bhawan-Statut basieren, der eine Registrierungsbeschränkung von fünf Jahren für Studenten vorsieht, die an Wahlen teilnehmen möchten. Kumar betonte, dass Kandidaten, die eine FIR haben oder außerhalb des Alters- oder Registrierungsgrenzen liegen, nicht berücksichtigt werden sollten.

Die Vereinigung hat auch eine Mitteilung an das Lok Bhawan und den Rektor der Patna-Universität gesendet. Kumar erklärte, dass die Universitätsbehörden für das Nichtbeachten ihrer eigenen Regeln verantwortlich seien.

Geschichte von Unruhen und unregelmäßigen Wahlen

Dies ist nicht das erste Mal, dass die Patna-Universität in die Schlagzeilen kommt, oft aufgrund häufiger Unruhen und Polizeirazzien in ihren Wohnheimen, die oft für Sicherheitsgründe über einen langen Zeitraum geschlossen wurden. Die PUSU-Wahl war historisch gesehen eine schwierige Angelegenheit, oft unregelmäßig aufgrund von Sicherheitsbedenken durchgeführt.

Die Wahl 2025 fand nach einer Pause von über zwei Jahren statt. In der Vergangenheit blieben Wahlen für Jahre aus, da die Behörden aus Angst vor Gewalt zögerten. Nach 1984 konnten PUSU-Wahlen aufgrund von Angst vor Gewalt nicht durchgeführt werden, bis 2012. Es dauerte weitere fünf Jahre, bis die nächste Wahl 2018 stattfand, und trotz Bemühungen, den Prozess zu regulieren, blieb die Campus-Umgebung weiterhin instabil.

Auffällig war, dass sich die Situation am späten Abend dramatisch entwickelte, als eine Gruppe von Studenten angeblich Universitätsbeamte, darunter eine weibliche Rektorin, für mehrere Stunden nahe dem Pirbahore-Polizeirevier als Geisel nahm, während die Verwaltung passiv beobachtete, wie die Studenten die Bedingungen diktierten.

Die Patna-Universität, die siebte älteste Universität Indiens, hat eine glänzende Geschichte und liegt in der Hauptstadt des Bundesstaates, wo das Amt des Gouverneurs (der Chancellor) und das Bildungsministerium ansässig sind. Ein hochrangiger Lehrer, der anonym bleiben wollte, erklärte, dass der Kern der Studentenwahlen studenten- und campuszentriert sein sollte, gemäß den Empfehlungen des Lyngdoh-Komitees. Allerdings hat sich die Situation verschlechtert, weshalb viele gute Studenten die Teilnahme vermeiden, aufgrund der instabilen Umgebung.

Der Lehrer fügte hinzu, dass es sinnlos wäre, die Wahl mit offensichtlichen Verstößen gegen den Modellverhaltenskodex durchzuführen, wenn dies zu einem Angriff auf einen Lehrer oder Gewaltverbrechen an einer Mädchenuni führen würde, da dies nur Straftäter ermutigen würde.